Start der Play-Downs mit einem Auswärtsmatch in Bad Nauheim

Joker im Duell gegen Rote Teufel

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ESVK-Trainer Juha Nokelainen kann beim ersten Play-Down-Spiel endlich mit einem kompletten Kader auftreten. Verhilft das zum Sieg?

Kaufbeuren – Jetzt beginnt die heiße Phase der aktuellen DEL 2 Saison. Der Kampf gegen den Abstieg aus Deutschlands zweithöchster Liga steht bevor und der ESVK ist mittendrin.

Gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 

Als Tabellenletzter der Hauptrunde hat es der ESVK mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim als Tabellenelfter zu tun. Zwar haben die Hessen stolze 44 Punkte mehr als die Joker in der Hauptrunde erspielt, doch entscheidend ist die momentane Formkurve und die Erfahrung im Abstiegskampf. Das könnte ein Pluspunkt für die Joker sein, letztes Jahr gelang der Klassenerhalt erst im letzten Match durch einen 1:0-Sieg über die schon als Aufsteiger feststehenden Frankfurter Löwen. 

Dieses Jahr wollen die Kaufbeurer schon vorzeitig alles klar machen. Diese Gelegenheit bietet sich nun in der ersten Play-Down-Runde gegen die Nauheimer. Der Klub, der als erster vier von maximal sieben Spielen für sich entscheidet, kann erfolgreich in die Sommerpause gehen. 

Blickt man auf die vier Hauptrundenpartien der beiden Kontrahenten zurück, so spielten beide immer auf Augenhöhe. Nur im ersten Vergleich gewannen die Roten Teufel mit 4:2 Toren, die anderen drei Spiele wurden jeweils erst in der Verlängerung entschieden. Leider endeten diese drei Partien immer zugunsten der Nauheimer. 

Ein positiver Ausblick für die Joker dürfte die Tatsache sein, dass erstmals in dieser Saison alle Mann an Bord sind. Das deutet auch der sportliche Aufwärtstrend seit der Übernahme des Traineramtes durch Juha Nokelainen und seinem Co-Trainer Stefan Mayer mit verbesserter Defensivarbeit nicht nur durch den klaren 5:2-Auswärtssieg im vorletzten Hauptrundenspiel beim damaligen Tabellenzweiten in Kassel an. 

So gesehen können die Joker am Freitag ab 19.30 Uhr den Auftakt der Serie in Bad Nauheim mit Optimismus beginnen. Parallel dazu zeigte sich, dass ein Heimvorteil nicht zwingend vorteilhaft ist, denn sowohl Rosenheim, wie auch der SC Riessersee verloren ihre Pre-Play-Off-Spiele am Freitag gegen die hinter ihnen in der Tabelle platzierten Klubs auf eigenem Eis. Das Heimspiel des ESV Kaufbeuren findet dann am kommenden Sonntag ab 18.30 Uhr statt. 

DNL-Team hielt sich wacker 

Zweimal traten die Kaufbeurer Youngster im Berliner Wellblechblechpalast gegen die Eisbären Juniors an. Das ESVK-Team wurde neben Trainer Max Holzmann diesmal auch von Juha Nokelainen betreut. Am Samstag unterlagen die Kaufbeurer knapp mit 2:1 Toren. 

Vor 156 Zuschauern führten die Gastgeber schon mit 2:0, ehe Thomas Heger in der 50. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Bei diesem Stand blieb es dann auch. Mit einem Punkt belohnt wurde der zweite Auftritt am Sonntagmittag in der Bundeshauptstadt, denn nach 60 Minuten stand es Unentschieden 4:4. 

Erst in der Verlängerung kamen die favorisierten Berliner, diesmal vor 108 Zuschauern, zum 5:4-Siegtreffer. Die Tore für den ESVK erzielten Simon Weingärtner, Jonas Lautenbacher, Wayne Lucas und Boger John. Am Wochenende stehen die letzten beiden Spiele für das Kaufbeurer DNL-Team an. Beide Male heißt der Gast Kölner EC.

von Werner Mayr

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