Landesligist startet am Wochenende in die Punktspielrunde

Nachgefragt beim SVK-Coach

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SVK-Coach Norbert Schmidbauer.

Kaufbeuren – Ab sofort gilt es wieder für die SpVgg Kaufbeuren: Der Fußball-Landesligist startet am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel beim Kellerkind Gersthofen den Punktspielbetrieb nach der Winterpause.

Seit Ende Januar bereitet sich die SVK schon auf die restlichen Spiele vor. Noch am Sonntag gewannen die Wertachstädter ihr letztes Vorbereitungsspiel in Sonthofen gegen den Bezirksligisten FC Wiggensbach durch ein Tor von Furkan Kircicek mit 1:0. Damit lief es erstaunlich gut für die Wertachstädter, die in fünf Partien keine Niederlage kassierten. Der Kreisbote sprach mit Coach Norbert Schmidbauer. 

Werden wir bis zum 23. Mai eine andere SVK zu Gesicht bekommen als noch vor der Winterpause? 

Schmidbauer: „Ich war schon mit den letzten Spielen vor der Winterpause sehr zufrieden gewesen. Insbesondere gegen den Favoriten aus Nördlingen haben wir einen sehr überzeugenden Fußball abgeliefert. Wir wollen in der Rückrunde weiter daran anknüpfen und hoffen, dass uns relativ zeitnah, also am Besten zum Start gleich der erste Sieg gelingt. Dann bin ich überzeugt, dass sich die SVK anders präsentiert.“ 

Inwiefern hat sich die Mannschaft und jeder einzelne Spieler weiterentwickelt? 

Schmidbauer: „Durch die sieben nicht verlorenen Punktspiele vor der Winterpause und durch die durchwegs erfolgreich verlaufenen Vorbereitungsspiele ist die Selbstsicherheit wieder zurückgekehrt. Die Mannschaft hat auch die neuen taktischen Vorgaben inzwischen gut verinnerlicht.“ 

Mit Michael Stahl gibt es einen Rückkehrer vom TSV Landsberg und Lukas Greif ist nach seiner Verletzung auch wieder an Bord. Wie wichtig sind diese beiden Spieler? 

Schmidbauer: „Michael Stahl ist ein gestandener Abwehrspieler, der in Landsberg wichtige Erfahrungen gesammelt hat. Seine Stärken liegen in der Zweikampfhärte und Dynamik. Lukas Greif ist ein taktisch hochveranlagter Spieler. Er hat nach seiner Verletzung nun in zwei Kurzeinsätzen in der Vorbereitung gezeigt, dass er sehr wichtig sein kann.“ 

Wie bewerten Sie allgemein die Vorbereitungsspiele? 

Schmidbauer: „Fünf Spiele – fünf Siege! Die Gefahr liegt in einer gewissen Sättigung. Der Punktspielbetrieb ist eine andere Hausnummer. Hier zählt erfahrungsgemäß die Vorbereitung gar nicht. Wichtig war, dass wir viele Spieler auf verschiedenen Positionen eingesetzt haben, um Erfah- rungswerte für die Punktrunde zu haben“. 

19 Tore geschossen und sechs kassiert in vier Testspielen: Was lesen Sie aus diesen Zahlen? 

Schmidbauer: „Erfreulich waren die erzielten Tore. Wenn man aber genauer hinschaut, haben wir noch genügend Chancen liegen gelassen. Die sechs Gegentore waren zuviel.“ 

Ist das jetzt ein psychiologischer Vorteil, weil alle Testspiele in der Vorbereitungsphase gewonnen wurden? 

Schmidbauer: „Nein, es geht wieder bei Null los. Die Nervenanspannung kommt noch dazu, zudem der Druck. Den hat man in den Vorbereitungsspielen nicht. Das ist auch nicht zu simulieren.“ 

Zum Auftakt nach der Winterpause geht es gleich zum Kellerkind nach Gersthofen, das laut Presseberichte in keiner optimalen Verfassung ist. Wird diese Partie für die SVK gleich zu einem Schlüsselspiel? 

Schmidbauer: „Gleich zum Auftakt drei Punkte holen wäre ein Traum. Für ein Schlüsselspiel ist es mir dann doch zu hoch gehängt. Wir müssen und wollen in den noch verbleibenen 13 Punktspielen fünf Siege holen. Dass dies gelingen wird, davon gehe ich aus.“

Vielen Dank für das Gespräch.

von Stefan Günter

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