Durch Verletzung gestoppt

Furkan Kircicek kann sich noch nicht beweisen

Furkan Kircicek bei der Vertragsunterzeichnung des Chemnitzer FC
+
Furkan Kircicek bei der Vertragsunterzeichnung des Chemnitzer FC.
  • Stefan Günter
    VonStefan Günter
    schließen

Chemnitz/Kaufbeuren – Drei Spieltage sind in der Regionalliga Nordost mittlerweile verstrichen. Der neue Verein von Furkan Kircicek, der Chemnitzer FC, hat zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto. Doch wer nach dem Ex-Kauf­beurer und zuletzt für Türkgücü München spielenden 24-Jährigen auf dem Spielberichtsbogen schaut, sucht nach ihm vergebens. 

Der Offensivspieler und gebürtige Füssener ist nämlich verletzt. Noch in der Vorbereitungsphase erwischte es Kircicek bei einem Testspiel. Hier zog er sich eine Sprunggelenksverletzung im linken Fuß zu. Zwischen drei und sechs Wochen Pause haben ihm die Ärzte verabreicht. „Ich bin zwischenzeitlich schon wieder mit dem lockeren Lauftraining eingestiegen“, so Kircicek. Noch immer hat er Schmerzen und nie zuvor hatte er eine Blessur am Sprunggelenk. „Sicherlich bin ich enttäuscht, dass ich nicht spielen kann. Aber das zieht mich jetzt nicht runter.“

Guter Draht zu den Jungs

Mittlerweile hat sich der Allgäuer in Sachsen eingelebt. Er fühlt sich wohl in seiner neuen Umgebung, hat trotz seines Fehlens am Spiel- und Trainingsbetrieb einen regen Kontakt zu seinen Mitspielern. „Ich habe einen guten Draht zu den Jungs, fühle mich schon integriert“, so Kircicek. Auch über das professionelle Umfeld schwärmt der Kaufbeurer. Alles sei top hier, zum Teil viel besser ausgestattet als bei manch anderem höherklassigen Verein. Das dürften die Verantwortlichen des Chemnitzer FC gerne hören.

Dass sein Heilungsprozess nun voranschreitet, beflügele ihn. „Ich bin der Typ, der immer Vollgas gibt. Das ist meine Stärke“, hofft Kircicek. Er will so schnell wie möglich wieder an seine Leistung in der Vorbereitungsphase anknüpfen. Denn der 24-jährige Stürmer schlug auf Anhieb ein. Rechts außen fühlt er sich pudelwohl. Im Testspiel gegen den Regionalligisten Hannover 96 überzeugte er nicht nur über die vollen 90 Minuten, sondern trug sich beim 2:1-Sieg auch noch in die Torschützenliste ein. Für seine Rückkehr arbeitet der Kaufbeurer hart. Täglich ist er im Kraftraum, ernährt sich gesund und gönnt sich die notwendige Ruhe. „Ich will nun so schnell wie möglich durchstarten.“ Beim vierten Pflichtspiel seines Teams am Sonntag beim SV Lichtenberg wird sein Name nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchen, vielleicht aber am Sonntag, 15. August, beim Heimspiel gegen den Berliner Athletik Klub.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Björn Hertrampf vom ACK kämpft bei Masters-WM
Kaufbeuren
Björn Hertrampf vom ACK kämpft bei Masters-WM
Björn Hertrampf vom ACK kämpft bei Masters-WM
Deutschlands beste U14-Volleyball-Teams zu Gast in Kaufbeuren
Kaufbeuren
Deutschlands beste U14-Volleyball-Teams zu Gast in Kaufbeuren
Deutschlands beste U14-Volleyball-Teams zu Gast in Kaufbeuren

Kommentare