Krise bei der SVK?

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SVK-Schlussmann Christoph Schäffler bewXahrte sein Team vor einer höheren Niederlage gegen Illertissen.

Kaufbeuren – Nach der vierten Niederlage im vierten Punktspiel ist guter Rat teuer bei der SpVgg Kaufbeuren. Die SVK steckt mitten im Abstiegskampf. Am Wochenende verlor das Team von Coach Norbert Schmidbauer sein Heimspiel gegen die Regionalliga-Reserve des FV Illertissen mit 0:1. Damit sind die Wertachstädter sogar seit 270 Minuten ohne jeglichen Torerfolg.

Im ersten Durchgang ließ die SVK dem Gegner nicht viel zu, bis auf den einzigen Stellungsfehler, der in der 42. Minute zum Torerfolg führt. Aus dem Nichts heraus gelang Illertissen, die gegen das Kaufbeurer Abwehrbollwerk ankämpfte, das 1:0 durch Raphael Allgaier, der aus etwa sieben Metern freistehend zum Schuss kam und SVK-Schlussmann Christoph Schäffler keine Chance ließ. Weil Domenik Bachmann verletzungsbedingt ausfiel, musste Coach Schmidbauer nach der Pause umstellen. Allerdings blieben die Kaufbeuren in der Durchschlagskraft nach vorne zu harmlos. Maximilian Moll hatte zweimal in Mittelstürmerposition jeweils die Chance auszugleichen. 

Eine weitere Möglichkeit bot sich Marcel Halder, doch waren die Illertisser dem 2:0 in den zweiten 45 Minuten näher dran, als die SVK dem Ausgleich. Kaufbeuren bemühte sich weiterhin, verlor aber bereits das vierte Duell in Folge und steckt weiterhin auf einem Relegationsplatz fest. „Wir spielen momentan keinen berauschenden Fußball. Die Jungs, die auf dem Platz waren, haben aber alles gegeben“, war Coach Schmidbauer trotz der Niederlage mit dem Auftreten und der Disziplin seiner Mannschaft sehr zufrieden. 

Bereits am Mittwoch, den 6. April ist die SVK bei ihrem Nachholspiel um 18 Uhr in Oberweikertshofen gefordert. „Wir haben eine schwere Aufgabe vor der Brust. Uns erwartet ein schwerer Gang“, so Co-Trainer Wolfgang Kress. 

Stimmen und Reaktionen zur 0:1-Niederlage gegen FV Illertissen II: 

Coach Norbert Schmidbauer: „Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen Illertissen waren alles andere als gut. Lukas Zink konnte zwar spielen, war aber nach seiner Grippe nicht hundertprozentig fit. Dominik Zinner gab vor dem Spiel zu bedenken, dass er nicht spielen kann. So fehlten noch der gesperrte Benjamin Kleiner und die verletzten Maximilian Ebert und Sandro Mormina. Daraufhin musste ich die Abwehr etwas formieren. Wir haben leider keine Durchschlagskraft nach vorne. Die Jungs, die auf dem Platz waren, haben alles gegeben.“ 

Kapitän Benjamin Kleiner

: „Es fehlt das nötige Selbstvertrauen in unserer Situation. Es sind unglückliche Momente, die wir gerade durchleben. Ich spreche jetzt nicht von einer Krise. Es ist eine unglaublich knifflige Situation. Wir müssen weiterhin daran arbeiten. Natürlich ärgert mich, dass ich heute gegen Illertissen und am Mittwoch in Oberweikertshofen nicht dabei bin und der Mannschaft helfen kann. In unserer Situation brauchen wir jeden Spieler. Es ist doppelt bitter, es von außen anzuschauen.“

von Stefan Günter

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