SVK-Frauen gewinnen Vorrundenturnier in Neugablonz und sind für Futsal-Finale qualifiziert

Auf ins Finale

+
Die SVK-Frauen haben sich für das Futsal-Finale in Günzburg qualifiziert.

Kaufbeuren – Die Frauen der SpVgg Kaufbeuren haben die Endrunde zur Schwäbischen Hallenfutsalmeisterschaft in Günzburg erreicht. Beim Vorrundenturnier in Neugablonz – ausgerichtet von der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu – blieb das Landesliga-Team ohne Niederlage. Das Finale entschied Kaufbeuren mit 2:0 gegen den TSV Ottobeuren für sich.

„Wir freuen uns natürlich auf Günzburg. Die Pflicht haben wir erreicht, jetzt kommt die Kür“, bilanziert freudestrahlend Mannschaftskapitänin Kathrin Höfler. In der Gruppenphase startete Kaufbeuren mit einem deutlichen 4:0-Sieg über die SG Dietmannsried/Probstried. Gegen den FSV Wehringen kassierte die SVK beim 1:1 den einzigen Gegentreffer in diesem Turnier. Das letzte Gruppenspiel gegen den TSV Ottobeuren ging wieder souverän mit 2:0 an Kaufbeu­ren. Im Halbfinale kam es zum Landesliga-Duell gegen den SV 29 Kempten. Durch ein Tor von Laura Zech gewann die SVK dieses Spiel mit 1:0 und stand im Finale. In der anderen Gruppe setzte sich der FC Königsbrunn als Gruppenerster durch. Sie unterlagen im Halbfinale dem TSV Ottobeuren allerdings knapp mit 0:1. Neben den Unterallgäuern qualifizierte sich auch die SVK für die Endrunde in Günzburg. Während Kaufbeuren auf Pfersee Augsburg trifft, muss Ottobeuren gegen Rekordhalter TSV Schwaben Augsburg ran. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Günzburg. Pfersee ist schwer einzuschätzen, aber ich finde, wir haben den wohl leichteren Gegner bekommen“, blickt Höfler gespannt auf das große schwäbische Turnier am kommenden Samstag.

Vor vier Jahren stand die SVK zuletzt im Finale, musste sich aber Dauersieger Schwaben Augsburg mit 2:5 geschlagen geben. Im Jahr 1995 gewann Kaufbeuren übrigens den Titel, dank eines 2:1-Siegs über die TSG Augsburg. „Wir wollen uns jetzt weiterhin Selbstvertrauen holen. Gerade gegen Pfersee müssen wir von Anfang an hellwach sein“, erwartet Coach Peter Berger einen offenen Schlagabtausch. „Wir nehmen mit, was geht.“ Berger selbst war in seiner Trainerlaufbahn bereits Schwäbischer Hallenmeister. Im Jahr 2016 gewann er mit dem FC Memmingen den Titel und fuhr darauf zur Bayerischen Endrunde.

von Stefan Günter

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bäcker Pit Kustermann seit über 30 Jahren Kameramann für den ESVK
Bäcker Pit Kustermann seit über 30 Jahren Kameramann für den ESVK
Kaufbeurer Judoka Daniel Stogniev holt in Glasgow Bronze
Kaufbeurer Judoka Daniel Stogniev holt in Glasgow Bronze

Kommentare