Knapper 1:0-Triumpf des SVO über den Nachbarn BSK Olympia Neugablonz

Derbysieg für den SVO

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Alexander Günter vom BSK Olympia Neugablonz ging angeschlagen in das Duell gegen den SVO.

Neugablonz – Neugablonz muss weiterhin an eigener Wirkungsstätte auf einen Erfolg gegen den Nachbarn Germaringen warten. Der letzte Sieg der Schmuckstädter datiert aus der Saison 2006/2007.

„Es ist ein doppelter Erfolg. Zum einen haben wir das Derby gewonnen, zum anderen auch drei wichtige Punkte geholt“, freut sich SVO-Mittelfeldakteur Patrick Wörz direkt nach dem Schlusspfiff. Für Alexander Günter vom BSK Olympia Neugablonz hätte mehr von der Mannschaft kommen müssen, „damit das Ergebnis anders ausschaut“. 

Vom Spielverlauf wäre eine Punkteteilung schon in Ordnung gewesen, so der 27-Jährige, der angeschlagen in dieses Duell ging. Es war ein knapper 1:0-Triumpf des SVO über den Nachbarn BSK Olympia Neugablonz. 

Rund 850 Zuschauer verfolgten dieses spannende Duell im Waldstadion, am Ende mit dem glücklichen und besseren Ausgang für den SVO Germaringen. „Wir waren über 90 Minuten die bessere und effektivere Mannschaft. Ich finde, Neugablonz hat zu wenig gemacht. Dagegen haben wir uns die Chancen erarbeitet“, ist Coach Michael Grigoleit mächtig stolz auf sein Team. 

Man habe sich das Glück wieder zurück erkämpft, betont Patrick Wörz. Gegen Mindelheim (0:1) und Erkheim (2:2) ließ der SVO wichtige Zähler im Abstiegskampf bereits liegen. „Wir sind richtig gut drauf und gefestigter als zuvor“, zeigt sich der 23-jährige Mittelfeldspieler weiterhin optimistisch. 

Unter den vielen Fußballfans waren auch einige Kicker der SpVgg Kaufbeuren, darunter Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner: „Germaringen hat für mich verdient gewonnen. Sie haben es einfach clever angestellt, standen gut in der Defensive und gingen auch verdient mit 1:0 in Führung“. In der 37. Spielminute köpfte SVO-Stürmer Peter Wahmhoff nach einer Flanke von rechts ins Neugablonzer Tor. Dabei avancierte er zum Matchwinner. 

Neugablonz hatte wohl seine Probleme mit der gut gestaffelten Abwehr der Germaringer. Mit langen Bällen in den gegnerischen Strafraum wollte man so den Ligakontrahenten bezwingen. Dabei hatten die Hausherren durchaus ihre Möglichkeiten, im zweiten Durchgang das Spiel zu kippen. 

Nach einer Verwirrung im Germaringer Strafraum traf der BSK’ler Roland Nitsche nur das Außennetz (53.). Zehn Minuten später verfehlte Alexander Günter nur knapp das Tor. In der 75. Minute setzte Mathias Franke einen 25-Meter-Schuss an die Latte. Und in der Schlussphase verfehlten erneut Alexander Günter und Benjamin Maier aus aussichtsreicher Position das Tor. „Was den BSK auszeichnet, ist ihre starke Offensive, von der leben sie“, haben SVO-Kapitän Patrick Gebler und sein Team die Schmuckstädter mächtig unter Druck gesetzt. Dabei versäumten es die Gäste beim Stand von 1:0 den Deckel draufzumachen und für die Vorentscheidung zu sorgen. 

Alexander Rott hatte eine Möglichkeit, die er aber nicht nutzte. Schon vor dem Anstoß nahm Coach Michael Grigoleit seine Jungs in die Pflicht: „Es ist toll, ein Derby zu haben, aber für uns geht es in erster Linie gegen den Abstieg. Wir brauchen die Punkte, um an das rettende Ufer zu kommen“, schwörte der Übungsleiter seine Mannschaft vor dem Spiel in der Kabine ein. Nach dem Erfolg über Schwaben Augsburg konnte Germaringen also nachlegen. 

„Wir haben jetzt auch einmal das Glück, von dem wir schon lange reden. Allerdings dürfen wir uns nicht ausruhen“, richtet Kapitän Patrick Gebler seinen Blick schon einmal auf das nächste schwere Duell am Sonntag (3. Mai) im heimischen Sportpark gegen den Kissinger SC. Weil der TSV Mindelheim sein Auswärtsspiel in Wildpoldsried mit 0:3 verlor liegen die Unterallgäuer und Germaringen nun mit 27 Punkten gleich auf.

von Stefan Günter

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