Vorzeitiges Aus

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Anders als noch bei den Deutschen Meisterschaften in Saarbrücken musste sich diesmal Christopher Kraemer (blaues Trikot) seinem Gegner Dustin Scherf knapp geschlagen geben.

Westendorf/Dortmund – Es war ein kurzes Gastspiel für Christopher Kraemer bei seiner Premiere. Der 20-Jährige folgte einer Einladung zum Großen Preis von Deutschland nach Dortmund. Gegen Dustin Scherf (KFC Leipzig) verlor er das rein deutsche Duell im Viertelfinale am Ende knapp mit 1:1.

Scherf erzielte die letzte Wertung und setzte sich somit am Ende durch. Beim Schwabenpokal in Kempten holte sich Westendorf den ersten Platz.

Noch bei den Deutschen Meisterschaften vor wenigen Wochen in Saarbrücken konnte sich Kraemer souverän durchsetzen (wir berichteten). Weil Scherf nicht das Finale erreichte, war für den TSV‘ler somit Endstation. „Mein Kampf lief leider nicht so, wie es erwartet habe“, zeigte sich Westendorfs Aushängeschild sichtlich enttäuscht. Dennoch habe er bei diesem Turnier interessante und großartige Kämpfe erlebt. „Ich habe viele große Ringer gesehen. Hier konnte ich mir viele nützliche Tipps und Tricks abschauen.“ Neben Christopher Kraemer war auch noch Vereinsvorstand Georg Steiner mit in Dortmund. Zeitgleich fand eine Sitzung des Bundesligaausschusses des Deutschen Ringer-Bundes statt, dem der 50-Jährige als gewähltes Mitglied angehört.

Schwabenpokal

Parallel fand in Kempten der Schwabenpokal statt. Insgesamt standen 29 Mannschaftskämpfe bei 239 Einzelbegegnungen auf dem Programm. Bei den Schülern holte sich Westendorf überlegen den ersten Platz. Gegen den TSV Kottern (27:4) und DJK Pfersee-Augsburg (28:4) siegten die Ostallgäuer souverän. Das Finale gewann der TSV kampflos gegen den TSC Mering, da der Gegner nicht antrat. 

In der Altersklasse der Kleinschüler war dagegen Mering nicht aufzuhalten. Das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg gewann souverän mit 8:0-Punkten. Westendorf wurde am Ende zweiter mit 6:2-Punkten. Das entscheidende Duell verlor der TSV mit 3:12-Wertungspunkten. Bei den Männern zeigte sich Westendorf erneut in bestechender Form. Im Nordischen System – jeder gegen jeden – holten sich die Ostallgäuer deutliche Siege gegen Kottern (22:4) und Kempten (24:4). Nur gegen den späteren Zweitplatzierten Unterelchingen lief es beim 16:5 nicht ganz so deutlich.

von Stefan Günter

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