Nachgefragt bei BCK-Chef Roman Slobodyanikov

Beim BCK steht eine große Investition an

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Roman Slobodyanikov.

Kaufbeuren – Es ist immer etwas los beim Boxclub Kaufbeuren (BCK): Während im April der nächste Kampfkatzenkurs beginnt, können sich einige Sportlerinnen und Sportler des BCK nach den Südbayerischen und Bayerischen Nachwuchsmeisterschaften etwas erholen. Doch die Pause ist nicht von langer Dauer. Denn ebenfalls im April steht schon das nächste Event in Neugablonz bevor. Unterdessen bringt eine gute Nachricht Vereinsboss Roman Slobodyanikov zum Strahlen. Der Kreisbote hat sich mit ihm unterhalten.

Die Stadt Kaufbeuren unterstützt den BC Kaufbeuren mit einem Mietzuschuss von 420 Euro. Was bedeutet das für den Verein?

Slobodyanikov: Zu allererst möchte ich mich herzlich bei der Stadt Kaufbeuren bedanken, dass sie es ermöglicht, uns eine 30-prozentige Unterstützung zu gewähren. Das bedeutet, dass wir wieder finanziell etwas Spielraum haben. Durch die Einsparungen können wir unsere Jugendlichen besser fördern. Auch ist es möglich, sie bei auswärtigen Veranstaltungen boxen zu lassen, wo sie dadurch Wettkampferfahrung bekommen.

Welche große Investition muss denn getätigt werden?

Slobodyanikov: Wir wollen uns in den nächsten Jahren einen neuen Ring anschaffen. Der bestehende ist aus dem Jahr 1972, den der damalige Vorstand Peter Kuhn 2001 aus Peißenberg besorgt hat. Hier brauchen wir ganz dringend einen neuen Ring, denn der Auf- und Abbau für Events ist mit sehr viel Zeit verbunden.

Events ist ein gutes Stichwort. Immer wieder rückt der BCK mit zahlreichen Veranstaltungen den Boxsport innerhalb Kaufbeurens in den Mittelpunkt. Auch am 20. April soll es wieder ein Turnier geben. Wie laufen hier die Vorbereitungen?

Slobodyanikov: Es haben sich bereits viele Vereine angemeldet, sogar aus dem Frankfurter und Münchner Raum gibt es Zusagen. Selbst aus Italien und aus Estland habe ich Rückmeldungen erhalten. Die Esten treten sogar mit zwei Athleten an, die EM-Erfahrung vorweisen können. Ich bin sehr gespannt auf das Teilnehmerfeld. Seit Anfang des Jahres plane ich dieses Turnier. Dadurch, dass wir vom BCK schon einige Turniere in dieser Größenordnung durchgeführt haben, ist es deutlich einfacher geworden, Vereine und Sportler für solche Turnier zu engagieren.

Wie wichtig ist Ihnen der Besuch von ausländischen Boxern? Geht es Ihnen nur um den sportlichen Vergleich?

Slobodyanikov: Integration und die Gemeinschaft sind mir enorm wichtig. Sport verbindet, besonders im Boxen. Gegen ausländische Athletinnen und Athleten in den Ring zu steigen, ist das i-Tüpfelchen. Nur so kannst du auch dazulernen und dich weiterentwickeln.

Wie viele Athleten aus Ihrem Stall werden denn in den Ring steigen?

Slobodyanikov: Zum jetzigen Stand sind es sechs bis acht Boxer, die wir über die Waage schicken werden. Trotz der Ferienzeit ist das eine gute Anzahl. Einige junge Athleten wollen es weiterhin wissen, trotz ihrer jüngsten Niederlagen, die sie bei den Bayerischen Meisterschaften kassierten. Auch meine Schwester Regina bereitet sich wieder vor. Sie trifft auf eine Italienerin.

Interview: Stefan Günter

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