„Ein gutes Gefühl“

Aufsteiger FC Blonhofen an der Spitze der Kreisliga-Süd

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Abteilungsleiter Günter Groß schwimmt wie die Mannschaft des FC Blonhofen derzeit auf einer Erfolgswelle.

Blonhofen – Wer auf die Tabelle in der Fußball-Kreisliga-Süd schaut, muss sich schon kräftig die Augen reiben. Nach dem vierten Spieltag führt ein Aufsteiger das Feld an. Der FC Blonhofen gewann bisher alle Partien und liegt verlustpunktfrei vor einem weiteren Aufsteiger an der Spitze. Der TSV Betzigau liegt drei Zähler hinter den Ostallgäuern auf Rang zwei. Über die aktuelle Situation bei den Blonhofern hat sich der Kreisbote mit Abteilungsleiter Günter Groß unterhalten.

Hand aufs Herz, sind Sie überrascht über den Start?

Groß: Ja, auf jeden Fall. Die Punkte, die wir bereits auf dem Konto haben, sind Zähler gegen den Abstieg. Unser Ziel ist es, schnell die nötigen Punkte zu holen.

Kommt der Aufsteigerbonus zum Tragen?

Groß: Nein, ich glaube nicht. Wir hätten vor drei Jahren nicht aus der Kreisliga absteigen dürfen. Unser Aufstieg in der vergangenen Saison war wichtig. Wir haben das Potential in der Mannschaft, auch deswegen, weil die Spieler älter geworden sind. Junge Kicker sind dazugekommen.

Wie bewerten Sie die bisherige Leistung und die vier Siege?

Groß: Das stimmt mich mehr als zufrieden. Selbst gegen Durach, als wir 3:2 gewann, wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Wir haben hier gegen den Tabellendritten gewonnen. Durach war die beiden letzten Jahre immer vorne dabei. Die Mannschaft spielt ohne Druck. Das Konzept von Trainer Armin Stich sieht man deutlich und es hat seine Wirkung.

Aber es ist nur eine Momentaufnahme?

Groß: Und genau das genießen wir. Es ist ein gutes Gefühl. Es ist natürlich viel angenehmer oben in der Tabelle zu stehen als unten. Wie lange unser Platz an der Sonne anhält, werden wir sehen. Den Jungs macht es derzeit enormen Spaß.

Am Samstag heißt der Gegner auswärts Obergünzburg, der mit zwei Siegen aufhorcht. Was ist hier möglich für den FCB?

Groß: Das ist mit Sicherheit keine leichte Aufgabe. Mit einem Punkt wäre ich hier zufrieden. Dennoch: Wir haben auch vor diesem Gegner den nötigen Respekt. Wir lassen es auf uns zukommen. Der Kader ist nach der Urlaubszeit wieder voll. Wir können also sorgenfrei dem nächsten Spiel entgegenblicken.

Das Interview führte Stefan Günter

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