Handball: SG Biessenhofen-Marktoberdorf belohnt sich mit zwei Punkten

Spiel vor eigener Halle gedreht

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Jubelnde Spielerinnen der SG Biessenhofen-Marktoberdorf feiern ihren Sieg gegen München-Laim.

Marktoberdorf – In der Handball-Landesliga-Süd haben die Spielerinnen der SG Biessenhofen-Marktoberdorf das erste Heimspiel in der Rückrunde für sich entschieden. Eine Woche nach der knappen 27:29-Auswärtsniederlage in Simbach, zwangen die Ostallgäuerinnen das favorisierte Team des SV München-Laim mit 25:23 in die Knie.

„Wieder einmal hat das Team gezeigt, wie lernfähig es ist.“ Dabei hob Coach David Schmodt besonders die überragende Abwehrleistung hervor. Denn sein Team kassierte gegen Laim in den zweiten 30 Minuten nur acht Gegentreffer.

Obwohl die Spielgemeinschaft mit 2:1 in Führung ging, schlichen sich wieder unnötige Fehler ein, die schon in der Vorwoche Punkte kosteten. Die Gäste waren effektiver in ihrer Spielweise und erhöhten ihr Torekonto auf 6:3 bzw. 12:8. „Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt auch noch Pech mit drei Lattentreffern. Dabei spielten wir dem Gegner mit unnötigen Ballverlusten in die Karten“, bilanzierte Schmoldt. Zur Pause stand es 10:14, was jetzt keine Panik auslöste. „Die Stimmung in der Kabine war dennoch gut. Wir haben den Spielerinnen deutlich gemacht, dass sie ruhig bleiben sollen. Schließlich hatten wir ja noch 30 Minuten“, sagte der Trainer im Nachhinein.

Nach dem Wiederanpfiff war die Abwehr sicherer. Torfrau Jasmin Rudat glänzte mit starken Paraden. In Minute 40 erzielte Johanna Schmoldt per Siebenmeter das zwischenzeitliche 16:16. Postwendend folgte in Überzahl der Führungstreffer durch Linda Zeiler. Die Schlussphase wurde nun intensiver. Laim setzte alles auf eine Karte, wurde aber nicht mehr für ihren Aufwand belohnt. Damit revanchierte sich die SG Biessenhofen-Marktoberdorf für die deutliche 22:36-Auswärtsniederlage in der Vorrunde.

Mit 14:16 Punkten liegen die Ostallgäuer auf Rang acht. Das nächste Auswärtsspiel steigt am Wochenende beim Tabellenzweiten TSV Vaterstetten.

von Stefan Günter

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