Handballteams schwitzen für den Erfolg

Harte Arbeit

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Kaufbeurens Roman Graf (Nr. 17) prüfte in dieser Szene Torwart Waldemar Bauer.

Kaufbeuren/Marktoberdorf – Mihaly More fordert von seinen Jungs momentan alles ab. Der Coach der Handballspielgemeinschaft Kaufbeuren-Neugablonz steckt gerade mit seinen Jungs in der Vorbereitungsphase. Für den 47-Jährigen ist es seine zweite Spielzeit als verantwortlicher Übungsleiter beim Bezirksoberligisten. Am vergangenen Wochenende stand nicht nur ein anstrengender Trainingstag auf dem Programm, sondern die SG hatte zudem noch zwei Vorbereitungsspiele vor der Brust.

Gegner waren der TV Immenstadt und die SG Biessenhofen/Marktoberdorf. Obwohl die Wertachstädter den Vergleich gegen die Oberallgäuer am Ende mit 24:32 verloren, zog Mihaly More wichtige Erkenntnisse aus der Begegnung. „Wir konnten phasenweise gut mithalten, doch unsere Fehler wurden knallhart bestraft“, attestierte er dem Landesligisten einen starken Auftritt in der Dreifachturnhalle. Anders sah es tags darauf gegen den Bezirksligisten Biessenhofen/Marktoberdorf aus. Deutlich fuhr der Bezirksoberligist einen 37:25-Testspielsieg ein. „Konditionell standen wir nicht schlecht da“, bilanzierte der Kaufbeurer Übungsleiter. Denn vor dem Freundschaftsspiel standen noch zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. „Das Ergebnis war hier zweitrangig. Mir war wichtig, was ich auf dem Parkett gesehen habe.“ Zur Pause führte Kaufbeuren mit 17:11, ehe die Ostallgäuer zwischenzeitlich auf 20:17 herankamen.

Auch Mario Scheffler, Coach der SG Biessenhofen/Marktoberdorf, zog seine ganz persönlichen Schlüsse aus dem Testspiel gegen die Wertachstädter. „Solche Partien sind in erster Linie für mich da, um das Angriffs- und Abwehrverhalten einzustudieren. Nur dann kann sich auch ein fester Spielerkader herauskristallisieren.“ Auffallend für ihn war besonders, dass seine Mannschaft nicht zielstrebig vom Abwehr- in den Angriffsmodus gewechselt sei. „Da ist uns Kaufbeuren voraus“, sagte er. Immer wieder konnte sich im Testspiel Waldemar Bauer im Tor auszeichnen. „Er hat sich zur Vorsaison sehr gesteigert“, lobte Scheffler seinen Auftritt. Nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga hat der Coach zwar noch jede Menge Arbeit vor sich, doch die Einsatzbereitschaft seiner Spieler ist enorm. „Die Jungs haben den Willen und möchten gerne wieder aufsteigen.“ Mit Willert, Sauter und Nuscheler haben nur drei Spieler das Team verlassen. Daher ist von einem ganz großen Umbruch auf Seiten der SG nicht die Rede. Bis Mitte September hat Mario Scheffler nun Zeit, eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Ein Trainingslager in Hart (Vorarlberg) soll Anfang September das gesamte Team noch enger zusammenschweißen. „Hier holen wir uns den letzten Schliff in spielerischer und taktischer Form“, so der Coach abschließend.

von Stefan Günter

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