"Hockey for Hope": Vorsitzender Alexander Uhrle im Interview

Nun ein Verein

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Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins Hockey for Hope: Daniel Wiedemann (2. Vorsitzender), Christine Sprenzl, Krista Wiedemann, Heidi Vaassen, Bernhard Sprenzl, Melanie Spring (Schatzmeisterin), Stefanie Uhrle (Schriftführerin), Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) und Stephan Kopetzky (Kassenprüfer). Nicht auf dem Bild sind Thomas Burns (Besitzer Events), Falk Stiehler und Heinz Ziegler.

Kaufbeuren – Die Vielfalt an Vereinen in Kaufbeuren und Umgebung ist enorm. Nun kommt ein neuer Verein hinzu, dessen Gründungsversammlung bereits stattgefunden hat. „Hockey for Hope“ wurde als einmaliges Benefiz-Inlinehockey-Turnier gedacht. Nachdem das Turnier dieses Jahr im alten Eisstadion zu einem richtigen Erfolg wurde und dadurch viele Teams, Sponsoren und Helfer ihre Bereitschaft für eine Neuauflage signalisierten, war der Gedanke bei den Verantwortlichen geboren. Der Kreisbote sprach mit Gründungsmitglied und Ersten Vorsitzenden Alexander Uhrle.

Herr Uhrle, erst einmal Glückwunsch zum neu gegründeten Verein. Mit Hockey for Hope wollen Sie in erster Linie helfen?

Uhrle: Ja, genau. Deshalb machte letztendlich nur ein eigenständiger Verein Sinn, um künftig deutlich flexibler mit verschiedenen Aktionen zu sein. Sobald der Verein auch den gemeinnützigen Status erhält, können wir Fördermitgliedschaften mit Spendenbescheinigungen anbieten.

Wie setzt sich die Gründungsmannschaft zusammen?

Uhrle: Bis auf eine Person waren alle Gründungsmitglieder Helfer aus dem ersten Benefizturnier. Alle verbindet, dass sie Eishockeyfans oder auch aktive Spieler sind. Mit einer Steuerberaterin als Schatzmeisterin oder einen Controller als Zweiten Vorsitzenden haben wir so manchen Experten im Verein.

Wie hebt sich Hockey for Hope von anderen Vereinen ab?

Uhrle: Hockey for Hope hat als Kern die Hockey-Sportarten, sprich es sollen natürlich Spendengelder generiert werden, jedoch haben alle Aktionen Berührungspunkte, wie beispielsweise mit Eishockey, Inlinehockey oder Feldhockey. Dies soll quasi der rote Faden bei den Aktionen sein. So wird auch eine gewisse Verbundenheit geschaffen. Der Verein unterstützt dann mit dem gesammelten Geld Projekte für Bedürftige.

Welche Ziele hat der neue Verein?

Uhrle: Das Primärziel ist die Ausrichtung eines weiteren Benefizturniers in Kaufbeuren. Weitere Aktionen stehen zwar bereits auf einer Liste gesammelter Ideen, aber wichtig ist erst, dass wir uns einspielen und die Vorbereitungen für das Benefizturnier sauber laufen. Mittelfristig wäre es schön, wenn der Verein weiter wächst und somit verschiedene Aktionen zeitnah aufeinander durchgeführt werden können.

In diesem Jahr fand ein Inline-Hockey-Turnier im Kaufbeurer Eisstadion statt. Soll diese Veranstaltung zu einer festen Einrichtung werden?

Uhrle: Das hoffen wir. Schließlich führte das Turnier zur Gründung des Vereins. Es muss aber nicht zwingend ein Inlinehockey-Turnier sein. Es ließe sich auch mal ein Eishockeyturnier veranstalten. Aber das wird die Zeit zeigen. Wichtig ist, dass nichts überstürzt wird und dabei Fehler begangen werden.

Das Gründungsteam steht, der Verein ist bereits aus der Taufe gehoben. Hat Hockey for Hope e.V. noch Plätze frei für ehrenamtliche Mitstreiter?

Uhrle: Es gibt immer Platz für ehrenamtliche Helfer, diese können auch nur rein aktionsbezogen sein. Beim letzten Turnier hatten wir eine überragende Unterstützung vom Bankdienst und DJ des ESVK, sowie mehrerer Sponsoren, was und sehr gefreut hat. Und wer uns nicht händisch unterstützen kann, der kann dies gerne finanziell als Fördermitglied.

Wen unterstützt Hockey for ­Hope bei seinen Projekten?

Uhrle: Beim letzten Turnier haben wir eine Kindertagesstätte in Äthiopien von humedica, den Jugendhilfsfond JUMP des Stadtjugendrings Kaufbeuren und die Agnes-Wyssach-Förderschule in Kempten unterstützt. Für das neue Turnier steht noch nicht fest, wen wir unterstützen. Grundsätzliches Ziel des Vereins ist es jedoch, bedürftige Kinder und Jugendliche zu helfen bzw. zugehörige Projekte zu unterstützen, um hierdurch ihnen ein wenig Hoffnung zu schenken.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die Zukunft.

Das Interview führte Stefan Günter.

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