SVK holt ein 1:1 beim Favoriten Nördlingen

Punktgewinn im Ries

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Frank Schmitt hielt mit seinen starken Paraden den Punktgewinn fest in seinen Händen.

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren hat das schwere Auswärtsspiel gegen den TSV Nördlingen mit einem Punktgewinn beendet. Durch das 1:1 holte sich die SVK weiterhin Selbstvertrauen.

„Das war eine starke Leistung der Nördlinger. Wir haben es leider nicht immer geschafft, sie von uns weit wegzuhalten“, bilanziert Kaufbeurens Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner und macht deutlich: „Nördlingen hatte die klareren Chancen, aber wir haben einen Punkt“. In die gleiche Kerbe schlägt auch Cheftrainer Christian Möller, der seinem Team einen kämpferischen, läuferischen und vor allem im taktischen Bereich einen guten Auftritt attestiert.

Es war ein Start nach Maß für die Allgäuer, die im Ries bereits in der neunten Minute mit 1:0 in Führung gingen. Lukas Zink nutzte einen krassen Abwehrfehler der Nördlinger und schob die Kugel an Torwart Daniel Martin vorbei. In der Folge wurde die Heimelf aggressiver und drückte auf den Ausgleich. Kaufbeurens Defensive musste über die gesamte Spielzeit bis an ihre Grenzen gehen. Hier und da wieder blitzte auch die SVK auf, hatte durch Neuzugang Simon Ried sogar noch eine weitere Torchance. Nördlingen war zwar spielbestimmend, doch konnten sie ihre vielzähligen Möglichkeiten verwandeln. Garant im Tor war Frank Schmitt, der mit seinen Paraden Kaufbeuren weiter im Spiel hielt. So auch in der 34. Minute, als Manuel Meyer die Kugel an den Innenpfosten donnerte und der Kaufbeurer Schlussmann reflexartig den Ball noch fing.

Nach dem Wiederanpfiff hatte SVK-Offensivspieler Stefan Meisel die große Chance auf das 2:0, doch scheiterte er am kurzen Eck an Torwart Martin (47.). Drei Minuten später klingelte es dann doch im Kasten der SVK, als Daniel Holzmann Frank ­Schmitt überwinden konnte. „Es war ein blödes Gegentor. Nördlingen hat vehement Druck ausgeübt. Es war leider nur eine Frage der Zeit bis es klingelte“, so der SVK-Torwart nach dem Schlusspfiff. Doch Kaufbeuren gab sich nicht auf, versuchte über Konter noch Nadelstiche zu setzen. Über halblinks setzte sich Lukas Greif noch durch, der anstatt weiter zu laufen, es über die Mitte versuchte und schließlich geblockt wurde. Am Ende war es auch Schmitt zu verdanken, dass Kaufbeuren nicht mit leeren Händen nach Hause fuhr. „Ich kann auf jeden Fall mit dem Unentschieden leben“, hebt Coach Christian Möller den starken Auftritt seines Torhüters hervor. „Am Ende hat er auch den Punkt festgehalten, wenngleich alle Spieler ihren Beitrag dazu geleistet haben.“ Laut ­Schmitt habe die Mannschaft das Beste aus dem Spiel herausgeholt. „Wir stehen in der Defensive überragend. Das Gegentor hat mich deshalb so aufgeregt, weil es mein erstes war in dieser Saison“, sagt der 27-Jährige im Nachgang der Partie.

Nächste Hürde

Mit dem FC Gundelfingen erwartet die SpVgg Kaufbeuren am kommenden Samstag gleich den nächsten Brocken. Der Bayernliga-Absteiger feierte am vergangenen Spieltag einen souveränen 3:0-Heimerfolg über den SV Mering. Gundelfingen nimmt derzeit Rang vier in der Tabelle ein, liegt einen Punkt vor der SVK, die derzeit Rang sechs inne hat. „Gegen Gundelfingen müssen und werden wir wieder voll angreifen. Es wird richtig hart und schwer werden“, so Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner. Spielbeginn im Parkstadion ist um 16 Uhr.

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