Befreiungsschlag

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Dominik Zinner (links) und Doppeltorschütze Lukas Zink waren in Mering für die SVK erfolgreich.

Kaufbeuren/Mering – Mit einem wichtigen Auswärtssieg ist die SpVgg Kaufbeuren aus Mering zurückgekehrt. Während die SVK in der Vorsaison keinen Stich gegen das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg machte, gelang diesmal ein 3:1-Sieg.

Florian Stapfer vom SV Mering kassierte nach einer Notbremse an Lukas Zink die Rote Karte (22.). In der 36. Minute konnte aber Lukas Zink die 1:0-Führung für die Gäste erzielen. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Kaufbeuren das Geschehen in der Fremde. Ein Doppelschlag in der 58. und 60. Minute durch Dominik Zinner und Lukas Zink brachte die Vorentscheidung. Doch der Gastgeber gab nicht auf. Zwar wiesen sie in der Abwehr Schwächen auf, allerdings konnten sie ihre wenigen Möglichkeiten nicht verwandeln. SVK-Schlussmann Frank Schmitt stand sicher. In der 88. Minute verkürzte Mering noch auf 1:3.

Trotz des Sieges war Coach Christian Möller nicht ganz zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Bedingt durch die unnötig verlorenen Zweikämpfe zum Ende der Partie, machte sich die SVK das Leben leider selbst schwer. „Wir haben in gewissen Situationen den Ball zu hektisch gespielt“, macht der 43-jährige Übungsleiter deutlich und kritisiert vorwiegend die Schlussphase seiner Mannschaft. Mit 18 Punkten liegt die Spielvereinigung weiterhin auf Rang elf. Am Samstag kommt zum letzten Vorrundenspiel der TSV Gilching ins Parkstadion.

Weitere Stimmen zum Sieg in Mering:

Maximilian Süli: Der Sieg ist ganz wichtig. Dass wir gut eingestellt waren und ein tolles Zweikampfverhalten an den Tag legten, war für mich der entscheidende Punkt. Positiv im Spiel war unsere Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Endlich haben wir auch unsere Chancen genutzt.

Torwart Frank Schmitt: Also der Sieg war uns sehr wichtig, um uns von einem direkten Konkurrenten abzusetzen und Anschluss an das Mittelfeld zu behalten. Wir haben zum Schluss einen Gang zurück geschaltet um die null zu halten, was uns leider durch einen Fehler von mir nicht gelungen ist.

Marcel Halder: Wir haben nach der 3:0-Führung zu locker und zu nachlässig gespielt. Es war letztendlich eine kompakte Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg.

von Stefan Günter

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