Nachgefragt bei SVO-Coach Heiko Plischke

"Vieles ist für beide Seiten neu"

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SVO Coach Heiko Plischke.

Germaringen – Seit über einer Woche sind die Kicker des SVO Germaringen wieder in der Vorbereitungsphase. Bis Ende März hat der neue Coach Heiko Plischke nun Zeit, nicht nur die Mannschaft kennenzulernen, sondern sie auch optimal auf die Punktspiele vorzubereiten. Der Kreisbote hat sich mit dem 42-jährigen Übungsleiter unterhalten.

Herr Plischke, bleibt denn überhaupt Zeit, um alles in die Vorbereitungsphase zu packen?

Plischke: Das liegt an mir als Trainer, welche Schwerpunkte ich setze. Ich will die Jungs aber nicht überfrachten, wir wollen alles gemeinsam erarbeiten. Wichtig ist, dass ich die Spieler jetzt auch im fußballerischen und athletischen Bereich kennenlerne. Das Feedback zu Beginn war positiv. Vieles ist für beide Seiten noch neu. Wir werden Gas geben.

Was steht unter anderem auf Ihrer To-Do-Liste?

Plischke: Wir brauchen Dampf, also Kondition für die restliche Saison. Da die Sommerpause relativ kurz ausfallen wird, geht es primär inhaltlich um die Fitness.

Geht jetzt Ihr Engagement beim SVO nun doch über die kommende Saison hinaus?

Plischke: Wir reden hier über Fußball. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Ich gehe die Sache realistisch an, dass ich jetzt auch in der neuen Saison beim SVO tätig sein werde. Jetzt heißt es: wo kann ich den Hebel ansetzen? In den sechs Wochen bis zum Start nach der Winterpause wollen wir erstmals den Grundstock legen.

Anfang März steht das erste Testspiel gegen Spitzenreiter FC Kempten auf dem Programm.

Plischke:Genau, es ist das erste von insgesamt fünf Vorbereitungsspielen. Wir wollen jetzt nicht nur trainieren, sondern unser Erlerntes dann auch auf dem Platz umsetzen und das Ergebnis mit einfließen lassen. Jetzt nicht in Zahlen, sondern was haben wir spielerisch gut umgesetzt, was wollen wir beibehalten und in erster Linie voranbringen.

Das Wetter spielt vielen Mannschaften in der Vorbereitung nicht in die Karten. Welchen Plan haben Sie?

Plischke: Wir gestalten es so, dass uns das Wetter gernhaben kann. Ich habe den Vorbereitungsplan deshalb so gestaltet. Wenn das Wetter gut mit uns meint, gehen wir gerüstet auf den Platz. Wir haben keinen Kunstrasenplatz. Es macht auch keinen Sinn, den Platz bei den Witterungsverhältnissen komplett zu zerstören. Wir werden daher noch das eine oder andere Mal in die Halle gehen. Das haben die Jungs positiv aufgenommen.

Welche Zielsetzung oder Erwartung haben Sie?

Plischke: Ziel muss es sein, in der Tabelle nicht weiter nach hinten zu rücken. Die Mannschaften, die vor uns liegen, wollen wir in den restlichen Partien das Leben so schwer wie möglich machen. Wenn wir uns in der Tabelle dann Platz für Platz verbessern, ist es umso besser. Schwächeln die Vereine, werden wir da sein.

Von Stefan Günter

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