Heimspiel des ESVK am Sonntag

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ESVK-Trainer Andreas Brockmann

Kaufbeuren - In der bislang sehr ausgeglichen Liga trennen nach dem zehnten Spieltag den Tabellenvierten Lausitzer Füchse nur vier Punkte vom Tabellenzwölften ESV Kaufbeuren. Wie schnell es in der Tabelle abwärts gehen kann, mussten die Joker vergangenes Wochenende erfahren, als sie mit einem Punkt aus zwei Spielen abgespeist wurden. Ebenso kann ein erfolgreiches Wochenende den Sprung in der Tabelle nach oben weisen.

Ein stark besetzter Kader der Löwen gastiert am Sonntagabend um 18.30 Uhr am Berliner Platz. Das Team von Trainer Paul Gardner liegt nach zehn Spieltagen auf Rang 3 der DEL2, nur einen Punkt hinten dem Rivalen aus Kassel. Die heimstarken Frankfurter hatten auswärts meist enge Partien bestritten, die sie dank ihrer kämpferischen Einstellung noch im letzten Drittel siegreich gestalten konnten. Doch in Garmisch und in Crimmitschau gingen sie als Verlierer vom Eis.

Das Team der Löwen weist auch ein anderes Gesicht als letzte Saison auf, immerhin kamen zwölf Neuzugänge. Darunter so bekannte Namen wie Patrick Jarrett aus Landshut und C.J. Stretch aus Rosenheim. Insgesamt fünf Kontingentspieler tummeln sich im Kader der Löwen. Auf der Torhüterposition kam der eingebürgerte Brett Jaeger aus Dresden. Topscorer ist der Amerikaner C.J. Stretch mit 15 Punkten, dahinter der Kanadier Matthew Pistilli mit zwölf Punkten.

Dritterfolgreichster Scorer ist Nils Liesegang mit zehn Punkten. Frankfurts Sportchef Rich Chernomaz, bis Frühjahr als Trainer bei den Löwen, gibt hochgesteckte Ziele seinem Team vor. Auf die verletzten Akteure Matt Tomassoni, Nick Mazzolini, Dennis Reimer und wohl auch auf Richard Mueller muss Trainer Gardner am Sonntag verzichten.

Joker brauchen Treffer

Das Verletzungspech des ESVK hält auch diese Saison wieder Einkehr im Kader. Nach Max Schmidle (Innenbandanriss), Florian Thomas (Mittelfußbruch) fällt nun auch Max Schäffler (Kieferverletzung) aus, der am letzten Sonntag den Puck ins Gesicht bekam. Daniel Oppolzer kann eventuell wieder auflaufen. Das Tor wird wieder Stefan Vajs hüten. ESVK-Trainer Andreas Brockmann sah zuletzt in Crimmitschau leidenschaftlich kämpfende Joker, die nach dem Rückstand zurückkamen und das optisch bessere Team waren. Leider gelang weder in der regulären Spielzeit, noch in der Verlängerung der entscheidende Treffer. So blieb nach dem Penaltyschiessen nur ein Punkt übrig.

Die Jokerakteure schießen auch oft auf das gegnerische Gehäuse, doch viel vorbei und noch mehr darüber. Deshalb sind sie mit erst 20 geschossenen Toren nach 10 Spielen in dieser Beziehung auch das wenig torgefährlichste Team der Liga. Einige Punkte wären bisher sicher mehr drin gewesen, wenn dieses Manko nicht vorhanden wäre.

DNL-Team in Regensburg

Ihr letztes Vorrundenspiel bestreiten die Kaufbeurer Youngster am kommenden Sonntag in Regensburg. Als Tabellenvierter mit 22 Punkten haben die Kaufbeurer die Endrundenteilnahme schon so gut wie sicher, denn der Fünft platzierte Augsburger EV weist sechs Punkte Rückstand bei zwei noch ausstehenden Spielen auf. Zudem haben die Kaufbeurer das wesentlich bessere Torverhältnis und den direkten Vergleich zu ihren Gunsten. Trotzdem will Trainer Juha Nokelainen mit seine Jungs in Regensburg siegen, schon wegen der Revanche für die zuletzt erlittene knappe 2:4 Heimniederlage.

von Werner Mayr

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