Joker fegen Rote Teufel mit 7:1 aus dem Stadion

Kantersieg für den ESVK

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So sehen Sieger aus: Der ESVK fegt die Roten Teufel mit 7:1 aus der „erdgas schwaben arena“.

Kaufbeuren – Das Nachholspiel in der DEL2 brachte am Dienstagabend eine spannende Konstellation zu Tage. Der ESVK als Tabellensiebter empfing die punktgleichen Nauheimer als Tabellenachten. In einem tollen Match fegten die Joker dann die Roten Teufel mit 7:1 vom Eis.

Somit festigte der ESVK nunmehr mit 25 Punkten den siebten Rang nach 16 Spielen. Mittlerweile haben die Kaufbeurer mit der Anzahl der ausgetragenen Partien mit den meisten anderen Klubs gleichgezogen. Nur Freiburg, Riessersee und Bietigheim haben noch mehr Spiele absolviert.

Jetzt ist erst mal Pause bis zum nächsten Spiel, welches am Freitag, den 17. November um 19.30 Uhr das Überraschungsteam dieser Saison, die Eispiraten Crimmitschau, in die „erdgas schwaben arena“ bringt.

Rote Teufel überrannt

Ohne sieben verletzte Akteure gingen die Joker in dieses Match. Mit Koziol, Wohlgemuth und Lillich aus dem Kaufbeurer DNL-Team konnte Trainer Andreas Brockmann doch noch eine stattliche Anzahl aufbieten. Die Reihen wurden umgestellt und Florian Thomas fuhr quasi eine Doppelschicht in zwei Sturmreihen. Zu allem Überfluss musste noch Jere Laaksonen nach dem ersten Drittel in der Kabine bleiben.

Entgegen den schweren Beinen, welche die Joker noch zwei Tage zuvor bei der 1:4-Niederlage gegen die Heilbronner Falken hatten, war diesmal genau das Gegenteil der Fall. Spritzig, läuferisch schnell und kampfstark ließen die Joker die Gäste erst gar nicht ins Spiel kommen. Ehe sich die Hessen versahen, lagen sie nach fünf Minuten schon durch zwei Treffer von Blomqvist und Ketterer hinten. Nauheims Coach Petri Kujala war sich dem Sturmlauf in den Anfangsminuten der Joker in der eigenen Arena bewusst, wie er später auf der Pressekonferenz verlauten ließ.

Doch selbst eine Auszeit brachte die Roten Teufel nicht mehr ins Spiel zurück. Der ESVK drängte weiter und mit dem 3:0, wiederum durch Sami Blomqvist, ging es in die erste Pause.

Aus der Kabine heraus wollten es die Nauheimer noch einmal wissen und erspielten sich nun auch einige gute Chancen. Das 4:0 durch Kapitän Sebastian Osterloh schockte die Gäste nicht wirklich, denn ein paar Minuten später gelang ihnen der Anschlusstreffer. Doch das 5:1 noch vor der zweiten Pause durch Sami Blomqvist, der damit einen Hattrick verbuchen konnte, brachte den ESVK endgültig auf die Siegerstraße.

Im letzten Drittel trafen noch Joey Lewis und Sekunden vor Schluss Max Schmidle zum 7:1-Endstand.

„Ich kann der Mannschaft nur ein Kompliment machen, man sah von Anfang an, dass jeder wollte. Wir wollten das Spiel auch unbedingt gewinnen. Sieben Spieler fehlten ja verletzungsbedingt, umso mehr freut es mich, dass die drei 18-Jährigen da eingesprungen sind und einen guten Job abgeliefert haben“, so ESVK-Trainer Andreas Brockmann nach dem Spiel.

Aktuell Verletzte

Am Mittwoch gab der Klub noch genauere Infos über die Ausfallzeit der verletzten Akteure bekannt. Für Simon Schütz und Alex Thiel ist die Saison nach Kreuzbandrissen beendet. Steven Billich hofft, vielleicht Ende November wieder spielen zu können. Bei Jonas Wolter kann nach seiner Gehirnerschütterung noch keine Prognose gegeben werden, während bei Max Schäffler mit einer ähnlichen Diagnose leichte Entwarnung gegeben wurde. Er trainiert schon wieder mit dem Team. Philipp dePaly wird mit einer Unterkörperverletzung noch ungefähr zwei Wochen pausieren müssen. Bei Jere Laaksonen, der nach dem ersten Drittel am Dienstag in der Kabine blieb, kann derzeit noch keine genaue Diagnose abgegeben werden.

von Werner Mayr

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