Christoph Kiefersauer erlöst den ESVK

1:0-Heimsieg vor ausverkaufter Arena

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Das erste Spiel in der neuen Arena gewinnt der ESVK.

Kaufbeuren – Endlich wieder ein Heimspiel! Lange mussten die Kaufbeurer Eishockey-Fans seit dem Saisonstart warten. In den fünf absolvierten Auswärtsspielen holten die Joker sechs Punkte. Jetzt heißt es in den nächsten Wochen mit vermehrt Heimspielen, die Aufholjagd in der Tabelle zu starten.

Den Anfang machten die Kaufbeurer Joker am Sonntag im ersten Match in der neuen erdgas schwaben arena. Vor ausverkauftem Hause, das bedeutet 3100 Zuschauer, siegten die Mannen von Trainer Andreas Brockmann mit 1:0. Damit ist der ESVK schon auf Rang Neun geklettert, mit neun Punkten aus sechs Spielen.

In der bis auf den letzten Platz ausverkauften Halle herrschte schon vor Spielbeginn eine phantastische Atmosphäre. Auch das neue Intro des ESVK beim Einlauf kam auf dem insgesamt 28 Quadratmeter großen Videoquader beeindruckend zur Schau.

Ebenso heiß wie die Fans schienen auch die Joker zu sein. Sturmvoll berannten sie das Gästetor, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. Ebenso machte vor allem die erste Freiburger Reihe mächtig Druck und die Kaufbeurer können sich bei Torhüter Stefan Vajs bedanken, dass kein Treffer fiel. Gefährlich war auch das Überzahlspiel der Wölfe, doch in der 44. Minute startete Christoph Kiefersauer von der eigen blauen Linie durch und überwand mit einem Handgelenkschuss Freiburgs Torhüter. Das Stadion kochte nun und die Joker waren nun dem zweiten Tor sehr nah, doch es blieb beim 1:0 und das Team wurde dementsprechend gefeiert. „Im ersten und letzten Drittel hatten wir mehr vom Spiel und es macht allen Spaß in der neuen Arena zu spielen!“, bilanzierte ESVK-Trainer Brockmann nach dem Spiel.

ESVK verliert Punkte und Stürmer

Mit einer 4:1-Niederlage kehrten die Joker zuvor am Freitagabend aus Kassel zurück. Enttäuschung herrschte über die Niederlage und dazu noch den verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Steven Billich. Nach einem unabsichtlichen und unglücklichen Ellenbogen-Check erlitt der Stürmer einen Anbruch des Stirnbeins. Er wurde in Kassel gleich ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Schwere der Verletzung wird Billich auf unbestimmte Zeit ausfallen.

Spielerisch konnten die Joker vor 2622 Zuschauern den Huskies Paroli bieten, doch im Torabschluss gibt es noch einigen Verbesserungsbedarf. Die Joker hatten zu Beginn des Spieles die größeren Chancen, scheiterten aber an Huskies Torhüter Markus Keller. Nach sechs Minuten fiel der erste Treffer der Gastgeber. In der Folge entschärfte Joker-Keeper Stefan Vajs einige brenzlige Situationen. Im zweiten Drittel gab es nach der Verletzung von Billich eine Fünf gegen Drei-Überzahl, welche aber nicht nur ungenutzt blieb, sondern es fiel bei einfacher Überzahl sogar noch der zweite Treffer der Hausherren. Im letzten Abschnitt kassierten die Joker den dritten Treffer. Anschließend eine Überzahl für den ESVK, in der durch Joey Lewis den Anschlusstreffer erzielen konnte. Das 4:1 kurz vor Schluss besiegelte die Niederlage vollends.

Freitag nach Frankfurt

Der nächste Brocken wartet schon am Freitagabend, denn da müssen die Joker nach Frankfurt zu den Löwen reisen. Der Tabellenzweite will den Anschluss an Spitzenreiter Bietigheim nicht verpassen und hofft natürlich auf einen Heimsieg. Als amtierender Meister der DEL2 haben die Hessen auch für diese Saison den Meistertitel als Ziel ausgegeben. Löwen-Trainer Paul Gardner muss aber neun Neuzugänge in das Team einbauen.

Dass auch der Favorit straucheln kann, zeigte das letzte Heimspiel, hier gab es nach Verlängerung eine 1:2-Niederlage gegen die Eispiraten aus Crimmitschau.

DNL-Team kassiert 20 Gegentore

Völlig von der Rolle sind zurzeit die Kaufbeurer Youngster. Zweimal hatten sie am vergangenen Wochenende die Chance gegen den Augsburger EV ihr Punktekonto aufzubessern und somit noch den wichtigen vierten Tabellenrang zu erobern.

Doch am Samstag gab es für die Spieler von Trainer Juha Nokelainen im Heimspiel ein Debakel. Mit 13:5 verloren sie vor 400 Zuschauern ihr letztes Match in der Sparkassen Arena. Viele Einzelaktionen, aber keinerlei Zusammenspiel, so lässt sich das Match aus Kaufbeurer Sicht beschreiben. Am Sonntag folgte das Rückspiel im Curt Frenzel Stadion in Augsburg, welches mit 7:1 verloren ging.

von Werner Mayr

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