Abstiegsrunde entfällt – Hannover meldet Insolvenz an

ESVK erwartet am Sonntag die Eispiraten

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Hoffen wieder auf einen Heimspielsieg: Der ESVK trifft am Sonntag in Landsberg auf die Eispiraten Crimmitschau.

Kaufbeuren – Auf einen Heimsieg – allerdings wegen der immernoch ungelösten Stadion-Situation auf Kemptener Flur – hoffen die Joker zum Frühlingsbeginn gegen die Eispiraten Crimmitschau. Besondere Attraktion bei diesem Spiel ist der "Kindertag".

Das nächste „Heimspiel“ des ESVK findet am morgigen Sonntag, den 3. März im Eisstadion Landsberg gegen die Eispiraten aus Crimmitschau statt. Anfangsbully ist um 15 Uhr – mit ein Grund für diesen frühen Beginn ist der so genannte „Kindertag“. Alle Kinder bis 14 Jahre (Ausweis vorzeigen!) haben dazu freien Eintritt. Ein aufwändig gestaltetes buntes Programm umrahmt dieses Event. So wird ein vier Meter langer ESVK-Kuchen von den Nachwuchsspielern des ESVK gegen eine Spende verteilt. Zudem gibt es noch ein Gewinnspiel mit tollen Preisen für die Kinder. Erstmals wird ein Kinder-Stadion- sprecher die Jokerakteure aufs Eis rufen. In den Drittelpausen werden Nachwuchsakrobaten der „Artistica Anam Cara“ sowie ESVK-Sängerin Julia auftreten. Nicht zu überhören wer- den die „Kaiser Maximilian Trommler“ sein. Der Sonntagsgegner, die Eispiraten aus Crimmitschau, liegt mit 58 Punkten momentan auf Rang zehn und ist daher nur einen Punkt vom heiß ersehnten 8. Tabellenrang entfernt, der zur Teilnahme an den Play-Offs- berechtigt. Schon allein deshalb werden die Piraten alles daran setzen, um hier drei Punkte zu entführen. Dagegen spricht, dass die Kaufbeurer Joker ihrerseits ihrem Anhang nach den verlorenen letzten vier Heimspielen wieder mal Grund zum Feiern geben wollen. Auch wenn die Joker auswärts zweimal bei den Westsachsen das Nachsehen hatten, ihr Heimspiel gewannen die Joker im Oktober mit 3:2 Toren. Auf der Ligatagung der ESBG am vergangenen Mittwoch sprachen sich die Vertreter einstimmig gegen eine Durchführung der Abstiegsrunde „ohne Wert“ aus. Momentan wird nämlich kein Klub aus der Oberliga aufsteigen. Diesen Umstand gaben vor geraumer Zeit die Ligenvertreter der Landesverbände öffentlich bekannt. Ein weiterer wichtiger Grund ist der am Mittwoch bekanntgewordene Insolvenzantrag der Hannover Indians. Nach diversen kritischen öffentlichen Bekundungen über die weitere Zukunft der Indianer am alten Stadion am Pferdeturm schlug nun die Nachricht von dem Insolvenzantrag wie eine Bombe in der Szene ein. Abschließend meinte ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger, dass eine Durchführung der Abstiegsrunde ohne jeglichen sportlichen Wert wäre und ein insolventer Klub automatisch absteigt. Die anwesenden Clubvertreter einigten sich auf eine Zahlung einer Solidaritätsumlage für die Klubs auf den Rängen neun bis zwölf. Ob die Indians die restlichen ausstehenden Pflichtspiele in der zweiten Liga noch bestreiten werden, wird in Kürze der Insolvenzverwalter entscheiden. Danach richtet sich auch eine eventuelle Korrektur der Tabelle. von Werner Mayr

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