300 Scorer-Punkte für den ESVK

Joker seit Rückkehr von Sami Blomqvist wieder auf Play-Off-Kurs

ESVK Spieler Sturmreihe um Sami Blomqvist (links), Joey Lewis und Branden Gracel
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Die Sturmreihe um Sami Blomqvist (links), Joey Lewis und Branden Gracel hat wieder zu alter Stärke gefunden.

Kaufbeuren – Das Tor zum 4:1 im Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag war für Sami Blomqvist ein ganz besonderes. Der Treffer war sein 300. Scorer-Punkt für den ESVK, für den der finnische Stürmer seit 2016 auf Torejagd geht. Als der heute 30-Jährige seinerzeit den Schweden Simon Olsson zur Hälfte der Saison abgelöst hatte, ahnte noch niemand, dass die künftige Zusammenarbeit zu einer Erfolgsgeschichte werden sollte.

Die Erfolge des ESVK waren fortan auch sehr stark mit der Person Sami Blomqvist verbunden, der in vorherigen Spielzeiten in Kaufbeuren von größeren Ausfällen verschont geblieben ist. So kam es auch nicht von ungefähr, dass der ESVK nach seiner überstandenen Verletzung wieder in die Erfolgspur zurückgekehrt ist. Vor allem seine Sturmpartner Branden Gracel und Joey Lewis sprühen seit der Rückkehr von Blomqvist wieder vor Spielfreude. Von den zwölf ausgetragenen Punktspielen im Monat Februar gingen die Joker neunmal als Sieger vom Eis und haben sich damit wieder in eine gute Ausgangsposition um die Play-Off-Plätze gebracht. „Jeder ruft seine Leistung komplett ab und stellt sich zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft“, sagt Geschäftsführer Michael Kreitl, der dazu jedoch auch das eine oder andere Gespräch führen musste, als die Ergebnisse nicht gestimmt haben.

Als Glücksgriff haben sich auch die beiden Torleute vom EV Füssen erwiesen. „Ich bin unserem Kooperationspartner dafür sehr dankbar“, sagt Kreitl und verweist in diesem Zug noch einmal auf die gute Zusammenarbeit. Zunächst zeigte Maximilian Meier bis zu seiner Verletzung eine starke Leistung und nun ist auch Benedikt Hötzinger die erhoffte Verstärkung, was man an den Zahlen unschwer ablesen kann. „Die Mannschaft hat beide super unterstützt und bereits sehr viel Schüsse geblockt. Aber auch das defensive Gesamtpaket passt besser, das bekannterweise ja bereits mit der Rückwärtsbewegung der Stürmer beginnt“, sagt Kreitl. Ob dies auch mit der Umstellung auf drei feste Verteidigerpaare zu tun hat, mag der Geschäftsführer nicht beurteilen. „Das ist eine Entscheidung des Trainerteams, das dafür verantwortlich ist“, so der sportliche Leiter.

Nach vier Jahren unter dem Trainer Andreas Brockmann spielt sich nun auch die Arbeit mit Rob Pallin zunehmend besser ein. „Wir haben uns bereits letztes Jahr auf die Philosophie des Vereins verständigt. Es war klar, dass wir vor einer schwierigen Saison stehen und wir auch nicht auf jeden Ausfall mit einer Nachverpflichtung reagieren können. Wir haben jedoch aus unseren Nachwuchsspielern gute Erkenntnisse gezogen“, berichtet Kreitl über den Austausch mit dem Trainer, der seine jungen Spieler durchaus mit Eiszeit und Vertrauen belohnt.

Um dieses Wochenende herum ist der ESV Kaufbeuren mit drei Spielen in fünf Tagen wieder gefordert. Auf die Partie vom heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr bei den Eislöwen in Dresden folgt am Samstag um 17 Uhr das Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel Huskies. Am Montag um 19.30 Uhr sind die Joker dann bei den Ravensburg Towerstars zu Gast.

von Thomas Schreiber

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