Playdown-Serie ab Freitag nächster Woche

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ESVK-Stürmer Chris St. Jacques gelang der Anschlusstreffer zum 3:2. Kurz darauf erhöhten allerdings die Dresdner Eislöwen auf 4:2.

Kaufbeuren – Das letzte Hauptrundenspiel in der DEL2 hatte für die Kaufbeurer Joker vom Ausgang her keinerlei Einfluss auf die eigene Tabellensituation. Deshalb hat die 3:5-Niederlage bei den Dresdner Eislöwen am Dienstagabend nur statistischen Wert.

Der ESVK schließt die Hauptrunde als Zwölfter mit 56 Punkten und 153:199 Toren ab. Während die Joker das Match in Dresden entspannt angehen konnten, wollten die Eislöwen unbedingt einen Sieg einfahren, um ihre eigene Tabellensituation zu verbessern und eventuell den sicheren sechsten Rang doch noch zu erreichen. Der Sieg gelang den Sachsen, aber aufgrund des Erfolges der Roten Teufel aus Bad Nauheim konnten die Eislöwen den anvisierten sechsten Tabellenplatz nicht erklimmen. 

Die Kaufbeurer reisten mit zwei Torhütern und lediglich 16 Feldspielern in die sächsische Landeshauptstadt. Im Tor hielt diesmal Korbinian Sertl vom Kooperationspartner aus Sonthofen, als Ersatz stand Marc-Michael Henne zur Verfügung. Nicht mit dabei waren Stefan Vajs, Michael Baindl und Max Schmidle, Matthias Bergmann sowie die beruflich verhinderten Philip Messing, Max Hadraschek, Wayne Lucas und Jonas Lautenbacher. 

Das erste Drittel konnten die Mannen von Trainer Toni Krinner trotz energischer Angriffe schadlos überstehen. Nur selten kamen die Joker gefährlich vor das Gehäuse der Dresdner. Doch ein Doppelschlag innerhalb von nur gut einer Minute brachte die Gastgeber Anfang des zweiten Drittels mit 2:0 in Führung. Nach dem dritten Tor der Hausherren gelang Daniel Menge noch im zweiten Drittel der Anschlusstreffer. 

In Überzahl traf Chris St. Jacques zu Beginn der letzten zwanzig Minuten zum 3:2. Doch die Freude währte nur kurz, denn gleich danach mussten zwei Verteidiger der Joker fast zeitgleich auf die Strafbank. Diese Gelegenheit ließen sich die Eislöwen nicht entgehen und stellten mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her. Maximilian Schäffler war es vorbehalten, mit dem dritten Jokertreffer die Partie elf Minuten vor dem Ende wieder offen zu gestalten. 

Es bot sich sogar nochmal eine Gelegenheit, als die Joker in Überzahl spielen konnten, doch die Gastgeber ließen keinen Gegentreffer mehr zu. Eine halbe Minute vor der Schlusssirene trafen die Eislöwen vor 2120 Zuschauern zum Endstand von 5:3. Allerdings nützte den Eislöwen der Sieg in Bezug auf die Tabellensituation auch nichts mehr, sie müssen sich jetzt über die Pre-Play-Offs gegen Crimmitschau erst noch die Playoff-Teilnahme erkämpfen. 

Playdowns: ESVK gegen Freiburg 

Trainer Toni Krinner und das ESVK-Team haben jetzt noch gut eine Woche Zeit, sich auf die Playdown-Serie gegen die Freiburger Wölfe einzustellen. Auftakt der Serie ist am Freitag, den 11. März, um 19.30 Uhr am Berliner Platz.

von Werner Mayr

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