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ESVK-Minikader ohne Erfolg

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Trotz der vielen Ausfälle hielten die Joker gegen Freiburg gut mit und konnten das Spiel lange offen halten. © Lahr

Kaufbeuren – Nach den erfolgreichen letzten Wochen mit neun Siegen aus elf Spielen hat es die Kaufbeurer Joker gleich mit zwei Niederlagen in Folge erwischt. Am Freitag gab es vor 1791 Zuschauern eine 3:6-Heimniederlage gegen die ebenfalls in letzter zeit überaus erfolgreichen Freiburger Wölfe. Nicht besser lief es am Sonntag beim Auswärtsmatch in Weißwasser. Mit 2:1 behielten die Lausitzer Füchse vor 2186 Zuschauern bei ihrem Heimsieg drei Punkte vor Ort. Der ESVK liegt nun auf Rang Acht mit 39 Punkten gleichauf mit dem Tabellenneunten Freiburg.

Heimpleite gegen Freiburg

Die Vorzeichen vor dem Match am Freitagabend waren alles andere als gut. Zu den Ausfällen von Kapitän Sebastian Osterloh, Florian Thomas, Joona Karevaara und Matthias Bergmann, gesellte sich noch der „Torhüter des Monats November“, Stefan Vajs krankheitsbedingt dazu. Verteidiger Simon Schütz weilte noch bei der U20 -Nationalmannschaft in Bremerhaven. Obendrein fehlte noch ein Kontingentspieler nach dem kurzfristigen Abgang des Schweden Simon Olsson. Der anvisierte Ersatz, der eventuell schon am Freitag für die Kaufbeurer auflaufen wollte, hatte abgesagt. So war Trainer Andreas Brockmann gezwungen, nur mit drei Reihen zu spielen und die Formationen deshalb umzustellen. Für den erkrankten ­Vajs stand Marc-Michael Henne im Tor. Er bekam auch gleich nach nur zwanzig Sekunden den ersten Gegentreffer, als ein harmloser Schlenzer im Tor einschlug. Doch die Joker ließen sich dadurch nicht beeindrucken und wollten den Ausgleich. Nur zwei Minuten später fiel dieser durch Jeff Szwez, doch der Hauptschiedsrichter entschied nach Sichtung des Videomaterials auf „kein Tor“. Kurz darauf dann der einwandfreie Ausgleich durch Michael Fröhlich. Ohne richtigen Angriffswirbel kamen die Freiburger dann noch zu zwei weiteren Toren. Eine zweifache numerische Überlegenheit konnten die Joker in der Folge nicht verwerten.

Mitte des zweiten Drittels sorgte Denis Pfaffengut mit einem Hammer von der blauen Linie für das 2:3. Doch wieder konterten die Wölfe erfolgreich zum 2:4. Branden Gracel gelang noch mit einem schönen Treffer der Anschluss.

Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnittes erhöhten die Gäste zum 3:5. Die Joker waren immer bemüht, der Restkader kämpfte bis zum Umfallen, doch es half nichts. In der Schlussminute kamen die Freiburger noch mit einem Treffer ins leere Jokergehäuse zum 3:6-Endstand. Freiburgs Coach Leo Sulak nach dem Spiel: „In dieser Verfassung bekommen wir die Joker nicht mehr, wenn wir heute nicht gepunktet hätten, dann gar nicht!“ ESVK-Trainer Brockmann: „Die Tore haben wir zu leicht hergegeben und am Ende fehlte uns die nötige Kraft!“

Ohne Punkte aus der Lausitz

Am Sonntag vertrat Marco Eisenhut vom ERC Ingolstadt den erkrankten Vajs im Tor der Kaufbeurer. Ohne Simon Schütz trat der ESVK nur mit insgesamt 14 Feldspielern in der Lausitz an. Das erste Drittel gehörte den Gastgebern, welche auch mit einem 2:0 in die erste Pause gingen. Im zweiten Drittel kamen die Joker besser ins Spiel und Max Schmidle, der wieder als Kapitän fungierte, traf in seinem 300. Pflichtspiel für den ESVK in Überzahl. Das war es dann auch mit den Toren. Der starke ESVK-Keeper Marco Eisenhut bekam insgesamt gleich 40 Schüsse auf sein Gehäuse.

Heimspiel gegen Kassel

Einen Tag vor Heiligabend, 23. Dezember, erwarten die Joker um 19.30 Uhr die Huskies aus Kassel zum Heimspiel in der Sparkassen Arena. Zuletzt hatten die Hessen zwei Top-Spiele zu bestreiten. Beim Derby in Frankfurt siegten sie mit 3:2 Toren, kamen aber am Sonntag mit 1:6 zuhause gegen Tabellenführer Bietigheim gehörig unter die Räder. Im ersten Heimspiel besiegten die Joker die Huskies mit 2:0 Toren.

Spiele des DNL-Teams abgesagt

Zweimal sollten die Kaufbeurer bei den Jungadlern in Mannheim spielen. Allerdings mussten die Kaufbeurer beide Partien für das letzte Wochenende absagen, da krankheitsbedingt keine Torhüter zur Verfügung standen. Neuer Termin ist nun Mittwoch, 25. Januar und das zweite Match am Mittwoch, 22. Februar 2017.

von Werner Mayr

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