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Joker verlieren beim EHC Freiburg knapp mit 3:2 Toren

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Von: Thomas Schreiber

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ESVK Stürmer Oswald Torschuss
Zum ersten Mal erzielte Max Oswald zwei Tore in einem DEL2-Spiel. © Thomas Schreiber

Es war das erwartet spannende Spiel zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EHC Freiburg, bei dem es für beide Teams um die Teilnahme an den Play-Off-Plätzen ging. Nach 60 ausgeglichenen Spielminuten mussten sich die Joker vor 986 Zuschauern knapp mit 2:3 geschlagen geben.

„Es war ein aufregendes und intensives Spiel, bei dem wir gut gestartet sind. Leider konnten wir in der Anfangsphase unsere Möglichkeiten nicht zu einem Treffer nützen“, bemängelt Trainer Tray Tuomie die Chancenverwertung im ersten Drittel. Erst zur Hälfte der ersten 20 Minuten kamen die Freiburger besser in die Partie und hatten ihrerseits ihre Möglichkeiten. Offensichtlich waren die Joker in den letzten Sekunden schon gedanklich in der Kabine, als Tyson McLellan zwei Sekunden vor der ersten Pause im Nachschuss das 1:0 für die Wölfe erzielte.

Im Mitteldrittel war der EHC Freiburg zunächst das stärkere Team und ESVK-Torhüter Thomas Höneckl konnte sich dabei mehrfach auszeichnen. In der 16. Spielminute bekam die Partie dann eine plötzliche Wendung als Max Oswald auf Vorarbeit von Jan Pavlu den 1:1 Ausgleich erzielte. Keine Minute später war Oswald erneut zur Stelle und erzielte das 2:1 für den ESVK. „Der Doppelpack hat uns sehr geholfen, leider haben wir es kurz darauf versäumt das 3:1 zu machen“, bedauert der Coach die ausgelassene Chance, die sicher für sein Team eine kleine Vorentscheidung gewesen wäre.

Stattdessen kam Freiburg bereits in der 42. Minute zurück ins Spiel und erzielte durch Christoph Kiefersauer den 2:2 Ausgleich. Im letzten Drittel ging die Partie nun hin und her, wobei der ESVK im gesamten sogar ein Plus an Torabschlüssen hatte. In der 51. Minute nutzten die Wölfe dann eine Strafe des ESVK zum 3:2 durch Timotej Sille. Denkbar ungünstig wurde die Aufholjagd des ESVK in der 58. Minute durch eine eigene Strafzeit unterbrochen. Zwar erspielten sich die Joker sogar in Unterzahl zwei gute Möglichkeiten, doch am Ende mussten man mit leeren Händen die Heimreise antreten. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben bis zum Ende gekämpft. Jetzt müssen wir die Partie schnell abhaken, denn wir haben am Freitag gegen Bad Nauheim wieder ein wichtiges Spiel“, fasst Trainer Tray Tuomie die Niederlage zusammen.

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