ESVK weiter im Aufwärtstrend

Joker schaffen 4:2-Arbeitssieg gegen die Heilbronner Falken

Vor dem Tor des ESV Kaufbeuren.
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Sprichwörtlich drunter und drüber ging es vor dem Tor des ESV Kaufbeuren. Doch Denis Pfaffengut und Jan Dalgic konnten in dieser Situation gemeinsam ein Tor für die Gäste verhindern.

Kaufbeuren – Mit einem weiteren Sieg gegen die Heilbronner Falken hat der ESV Kaufbeuren seine aufsteigende Form einmal mehr unterstrichen. Somit haben die Joker in fünf der letzten sechs Spiele das Eis als Sieger verlassen dürfen. Aufgrund der Tabellensituation waren die Kaufbeurer jedoch auch als Favorit in die Heimpartie gegen das Schlusslicht gegangen.

Zwar betonten die Joker in den ersten 20 Minuten mit einem Übergewicht an Torschüssen auch ihre Absicht das Spiel zu gewinnen, doch so ganz stimmig waren die Aktionen noch nicht. Trotz des zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichs von Tobias Wörle musste der ESVK mit einem 2:1-Rückstand in die erste Pause gehen. Ein starkes zweites Drittel war dann für die Joker der Schlüssel zum Sieg. „Wir müssen den Kampf noch besser annehmen“, war die klare Botschaft von Trainer Rob Pallin zur ersten Kabinenansprache, der fortan eine deutlich konzentriertere Vorstellung seiner Mannschaft sah.

Der 2:2-Ausgleich von Florian Thomas bei eigener Unterzahl war auch für Gäste-Trainer Michael Zeiter ein Knackpunkt in dieser Partie: „Mit diesem Tor durch einen individuellen Fehler ist das Spiel für uns umgefallen“, analysierte der Schweizer Übungsleiter. „Ich bin ja nicht gerade der Top-Skorer, aber da hatte ich viel Zeit zum Überlegen“, sagte Florian Thomas, der beim Ausgleich allein auf den Heilbronner Torwart zufahren konnte. Die Bedeutung der Special-Teams bekam auch im zweiten Drittel ihren Stempel aufgedrückt. Während die Falken ihre Chance nicht nutzen konnten und sogar einen Gegentreffer kassierten, hämmerte Denis Pfaffengut im eigenen Powerplay den Puck zum 3:2 ins Netz. Als John Lammers in der 38. Minute das 4:2 von Tobias Wörle regelrecht auf dem Tablett serviert hatte, hatte sich die Partie scheinbar komplett in die Richtung der Joker gedreht.

Ein paar überflüssige Strafen in Serie verschafften den Gästen dann im letzten Drittel ein deutliches Übergewicht an Torschüssen. „Jede Unterzahl ist gefährlich, da waren leider auch dumme Strafen dabei“, sagte Florian Thomas, der beim ESVK schon seit Jahren als Unterzahlspezialist gefragt ist. Doch mit viel Einsatz und einem starken Jan Dalgic im Tor verteidigten die Joker die knappe Führung über die Zeit und konnten sich über den nächsten Dreier freuen.

Thomas Schreiber

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