ESVK ist beim 1:7 gegen Frankfurt chancenlos

Joker werden von den Löwen gefressen

ESV Kaufbeuren gegen Löwen Frankfurt Spielszene
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Fest im Griff hatten die Löwen den ESVK, wie Verteidiger Leon Hüttl gegen Joker-Stürmer Joey Lewis.
  • Martina Staudinger
    VonMartina Staudinger
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Kaufbeuren – Nach dem 3:7 bei den Tölzer Löwen gab es für den ESV Kaufbeuren am Donnerstagabend im Heimspiel gegen die Löwen aus Frankfurt mit 1:7 erneut eine deutliche Niederlage.

Das DEL 2-Debüt von Torhüter Benedikt Hötzinger, der diese Woche neu vom EV Füssen verpflichtet wurde, begann somit denkbar schlecht. Zunächst musste er fasst vier Minuten warten, ehe er den ersten Schuss der Gäste parieren konnte, dann kassierte er in der siebten Minute das 1:0 von Marius Erk, der vor dem Tor unhaltbar den Puck abfälschte. Nach der Hälfte des ersten Drittels konnten sich die Joker etwas vom Druck der Löwen befreien und hatten ihrerseits durch Joey Lewis, Daniel Oppolzer und John Lammers den Ausgleich auf dem Stock. In der 14. Minute traf Alex Thiel nur das Torgestänge. Doch just in dieser Phase kamen die Gäste aus Frankfurt durch Christian Kretschmann zum 2:0 (18.). Nur ganze fünf Sekunden musste Sami Blomqvist auf der Strafbank Platz nehmen, da verwerteten die Löwen durch Marius Erk ihr erstes Überzahlspiel zum 3:0 in der 19. Minute. „Wir waren heute von Beginn an bereit und haben das Spiel gut angenommen“, sagte Gästetrainer Franz-David Fritzmeier nach der Partie.

Mit einem guten Powerplay und einem Pfostentreffer von Sami Blomqvist starteten die Joker in das zweite Drittel. Als der ESVK gerade ein Unterzahlspiel schadlos überstanden hatte, stand Magnus Eisenmenger frei am langen Pfosten und ließ Benedikt Hötzinger aus kurzer Entfernung zum 4:0 in der 33. Minute keine Chance. Kurz darauf kam Branden Gracel frei zum Schuss, doch fand er in Torhüter Bastian Kucis seinen Meister.

„Frankfurt war heute viel besser und wir haben keine Antwort gefunden. Aber wir müssen wieder nach vorne schauen, denn zuvor hatten wir auch sechs gute Spiele“, bilanziert Rob Pallin die Niederlage an diesem Abend. Ausgekontert wurden die Joker beim 5:0 von Mike Mieszkowski in der 44. Minute. Mit dem 1:5 von Julian Eichinger in der 48. Minute wurden dann zumindest die Bemühungen des ESVK belohnt. Das letzte Wort an diesem Abend hatten jedoch wieder die Gäste, die mit zwei weiteren Toren von Magnus Eisenmenger und Christian Kretschmann den 7:1-Endstand besorgten. „Ich denke, der Unterschied war dennoch nicht so groß, wie es das Ergebnis aussagt“, so die tröstenden Worte von Franz-David Fritzmeier.

von Thomas Schreiber

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