Wer kann die Broken Skulls stoppen?

Hauptrunde endet

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Teammanager Florian Werschkull ist zufrieden: Fünf Siege aus fünf Siegen bedeutet den ersten Tabellenplatz.

Kaufbeuren – Mit den beiden Partien zwischen den Piranhas Germaringen – Düsenjäger und Crazy Ducks – Broken Skulls wird am Samstag, 17. Juni, die Hauptrunde in der Asmotec-Streethockey-Liga abgeschlossen. Während die Piranhas nach fünf absolvierten Partien noch keinen einzigen Zähler auf dem Konto haben, liegen die Skulls mit 15 Punkten einsam an der Tabellenspitze. Sie sind bis dato das einzige Team, das alle seine Begegnungen souverän für sich entscheiden konnte. In vier von fünf Partien düpierten sie sogar ihren Gegner. Der Kreisbote unterhielt sich mit Skulls-Teammanager Florian Werschkull.

Herr Werschkull, haben Sie mit diesem Lauf gerechnet?

Werschkull: Eigentlich ist das für uns schon sehr überraschend. Wir sind jetzt nicht deutlich überlegen, sondern haben von allen Mannschaften wohl die bessere Konstanz. Bei den anderen Teams dürfte wohl die Torhüterposition auch ausschlaggebend sein.

Haben die Broken Skulls nach dem Wegfall der Monsters deren Position in der Liga eingenommen?

Werschkull: Wir waren schon ansatzweise auf einem gleichen Niveau. Wir sind zwar jetzt Erster in der Runde, doch die Monsters haben die vergangenen Jahre auch nicht immer klar gewonnen.

73 Tore in fünf Partien ist schon eine starke Leistung. Haben die Skulls richtig Lust aufs Tore schießen?

Werschkull: Das auf jeden Fall. Auch unsere Neuzugänge wie Jonas Wolter treffen. Es läuft offensiv, bedingt durch die nicht konstant besetzten Torhüterpositionen der anderen Mannschaften.

Was zeichnet denn euren Goalie Philipp Wieland aus?

Werschkull: Der ist einfach gut (lacht). Wichtig beim Fieseln ist, dass du als Torhüter auch etwas Masse mitbringst. Er ist groß und breit und füllt das Tor schon aus. Ich dachte erst, dass wir nach dem Wegfall von Johannes Wiedemann ein Problem hätten, doch dem ist Gott sei Dank nicht so. Notfalls gehe ich dann ins Tor.

Auffallend ist, dass es die Skulls zu Beginn der Partie etwas ruhiger angehen. Wie kommt‘s?

Werschkull: Die Gegner legen los wie die Feuerwehr und gehen deshalb früh in Führung. Bestes Beispiel war der 0:2-Rückstand gegen die Crazy Ducks. Wir schießen eher zum Ende der Partie dann die Tore, da vielleicht den anderen Teams die Kraft etwas ausgeht.

Führt der Titel heuer nur über die Broken Skulls?

Werschkull: Das würde ich jetzt nicht so sagen. Die Ducks sind von Spiel zu Spiel besser geworden. Sie werden mit Sicherheit der größte Konkurrent sein, wobei wir auch in keinem Fall die anderen beiden Teams unterschätzen werden.

Viel Erfolg weiterhin und Danke für das Gespräch.

Das Interview führte Stefan Günter

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