Ein Unentschieden gegen TSV Aindling reicht für den Klassenerhalt der SpVgg Kaufbeuren

Klassenerhalt sicher

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SVK-Schlussmann Bernd Grund konnte sich insbesondere im zweiten Durchgang gegen Aindling auszeichnen.

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren hat drei Spieltage vor Saisonende den Sack zugemacht und sich den Klassenerhalt vorzeitig gesichert. Den Wertachstädtern reichte ein 1:1-Unentschieden beim TSV Aindling.

„Du musst erst einmal ein 1:1 in Aindling holen. Klasse Leistung von meiner Mannschaft, der ich pauschal ein Gesamtlob ausspreche“, freut sich Coach Norbert Schmidbauer. Kaufbeuren liegt mit 42 Punkten auf Rang acht. 

Ohne Benjamin Kleiner (fehlte krankheitsbedingt), aber mit Bernd Grund im Tor und mit Michael Stahl und Alexander Schmidbauer trat die SVK in der Fremde an. 

In der 22. Minute köpfte Lukas Zink nach einer mustergültigen Flanke von Furkan Kircicek zur 1:0-Führung für die Gäste. Matthias Vetter haute in der 26. Minute aus knapp 35 Meter seinen Freistoß am Tor vorbei. Maximilian Moll donnerte in der 33. Minute den Ball aus etwa 20 Metern knapp über das Aindlinger Tor. „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Wir hätten zur Pause mit 3:0, 4:0 führen müssen. Richtige Torchancen bekam Aindling jetzt nicht“, resümiert SVK-Coach Schmidbauer. 

Im zweiten Durchgang drückte der Gastgeber. Die SVK verteidigte mit Mann und Maus den eigenen Strafraum. „Ab der 70. Minute war es mit der Herrlichkeit der Aindlinger vorbei, ab da hatten wir weitere Chancen zum Konter und zum Torerfolg“, betont der Übungsleiter. Marcel Halder vergab eine Möglichkeit zur Vorentscheidung (73.). 

In der Nachspielzeit hatten Furkan Kircicek und Lukas Zink die Entscheidung auf dem Fuß, doch im Gegenzug brachte Alexander Lammer nach einem Konter den Ball zum 1:1 im SVK-Tor unter. „Wenn du in der 93. Spielminute den Ausgleich bekommst, ist das natürlich sehr unglücklich. Wir haben tausendeprozentige Torchancen liegen gelassen. Allerdings haben wir im zweiten Durchgang nicht so dagegen gehalten. Wir wurden in die Defensive gedrückt. Das war schon kräfteraubend“, ist die Freude über den vorzeitigen Klassenerhalt bei Torwart Bernd Grund aber um so größer. 

Abwehrspieler Michael Stahl ergänzt: „Dass wir seit neun Spielen ungeschlagen sind, ist weiterhin absolut klasse. Wir haben uns bis auf den achten Rang vorgekämpft. Respekt! Das ist eine Hausnummer“. Auf die SpVgg Kaufbeuren warten nun zwei Heimspiele. Am kommenden Samstag (9. Mai) geht es gegen den TSV Ottobeuren, eine Woche später folgt das letzte Heimspiel gegen den SC Fürstenfeldbruck. Schlusspunkt ist das Auswärtsspiel in Oberweikertshofen.

von Stefan Günter

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