Sportler in vier Gruppen gewürdigt

Die Besten der Besten

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Ihre Disziplin und Ausdauer haben sich für die geehrten Sportler des Jahres besonders gelohnt.

Kaufbeuren – „Es ist jedes Mal recht erstaunlich, wenn man die Ergebnislisten durchsieht, was Kaufbeurer Sportler so alles geleistet haben und welche Spitzenergebnisse dabei erzielt wurden. Deshalb Respekt und Anerkennung für all die Leistungen, die sehr viel Arbeit, Ausdauer und Disziplin erfordert haben.”

Dieses Resümee zog Wolfgang Höbel, Referatsleiter vom Schul- und Sportamt der Stadt Kaufbeuren, anlässlich der diesjährigen Sportlerehrung in der Sparkassen-Passage. Ob jung oder auch schon im fortgeschrittenen Alter, ob Einzel- oder Mannschaftswertung, bei dieser Ehrung der Stadt Kaufbeuren durften die Aktiven aller Disziplinen stolz auf ihre Leistungen sein. Die Jury, die insgesamt 102 Einzelsportler beziehungsweise Mannschaften für diese Ehrung auswählen musste, hatte mit Sicherheit einen schweren Job. 

Es galt dabei Kaufbeurer Sportler in insgesamt vier Gruppen zu würdigen, wobei die Ergebnisse aus dem Jahr 2014 und dem ersten Vierteljahr 2015 herangezogen wurden. In der Gruppe 1 fanden Einzelsportler und Mannschaften Berücksichtigung, die einen 1. Platz bei Südbayerischen oder Schwäbischen Meisterschaften errungen hatten. Bei der Gruppe 2 musste ein erster bis dritter Platz bei Süddeutschen oder Bayerischen Meisterschaften vorgewiesen werden. In Gruppe 3 galt es einen Platz unter den besten sechs bei einer Deutschen Meisterschaft belegt zu haben und in der vierten Gruppe wurden Kaufbeurer Spitzensportler geehrt, die an Welt- oder Europameisterschaften teilgenommen hatten. 

Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Gerhard Bucher und der Sportbeauftragte der Stadt, Otto-Richard Zobel, verteilten die Urkunden an die zu Ehrenden. Die Liste der ausgewählten und geehrten Sportler aus den verschiedensten Disziplinen war lang. Vor allen Dingen zeigten sich die Schwimmer, Fechter, Judokas und weitere Kampfsportler recht erfolgreich. Dazu gesellten sich Sportler vom Athletik-Club Kaufbeuren, die Erste Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz und ein Juniorenteam der Spielvereinigung Kaufbeuren, Aktive der DLRG-Jugend, vom Rad-Club Kaufbeuren sowie Leichtathleten, Turner, Tischtennis- und Badmintonspieler. 

Mit besonderen Stolz und großer Freude nahmen die Sportler der Lebenshilfe Ostallgäu ihre Auszeichnungen entgegen. Eine besondere Ehrung wurde den Trainerinnen und Trainern zu teil. Sie wurden mit Blumen und sozusagen als „Schirmherren” mit einem Regenschirm ausgezeichnet. 

In der Gruppe 1 wurden die D-Junioren (männlich) der Spielvereinigung Kaufbeuren mit ihrem Trainer Prof. Dr. Martin Schulz als Schwäbischer Hallenfußballmeister mit dem Titel „Sportler des Jahres” gewürdigt. Christina Nothaft vom Team Buron Kaufbeuren, Abteilung Schwimmen wurde der Titel „Sportlerin des Jahres” für ihre hervorragenden Platzierungen in der Deutschen und Bayerischen Rangliste über 100 und 200 Meter Schmetterling zugesprochen. Auch die Lebenshilfe Ostallgäu stellte „Sportler des Jahres”. 

Oliver Raabe belegte bei der Deutschen internationalen Leicht- athletikmeisterschaft einen großartigen ersten Platz über 1.500 Meter sowie weitere erstklassige Platzierungen bei den Deutschen Special Olympics, wo auch das Laufteam mit Benjamin Meichelböck, Sven Helfer, Markus Tarnovski und Andreas Negele in der 4 x 400 Meter Unified Staffel (hier starten zwei behinderte und zwei nicht behinderte Sportler) den ersten Platz belegte. 

Beachtliche Erfolge konnten vor allem Lisa Dollinger (TV Kaufbeuren, Abteilung Judo) und Severin Lindner (TV Neugablonz, Abteilung Kampfsport) in den zurückliegenden Monaten feiern und wurden deshalb in der Gruppe 4 zu „Sportlern des Jahres” gewählt. Lisa Dollinger konnte dabei hervorragende Spitzenplätze beim European Cup in Spanien, Ungarn und Polen, bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Berlin und erste Plätze bei einem Internationalen Sichtungs-Turnier und bei der Süddeutschen Einzelmeisterschaft erringen. 

Außerdem war Dollinger Teilnehmerin bei den Judo-Europameisterschaften in Bukarest, wo sie Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft war, die einen fünften Platz belegen konnte. Ebenso lang erscheint die Erfolgsliste von Severin Lindner, der bei den Ju-Jutsu-Weltmeisterschaften in Athen Dritter wurde und bei der Europameisterschaft in Schweden in der Gruppe U18 einen tollen ersten Platz belegte. 

Weitere erste und zweite Plätze gab es bei den Deutschen, Süddeutschen und Bayerischen Meisterschaften. Viel Applaus gab es für das Florian Kohlscheen Trio mit Mark Pusker am Saxophon, Florian Kohlscheen an der Gitarre und Gabriel Barreira am Bass für ihre musikalischen Einlagen zwischen den Pausen. Wahre Begeisterungsstürme löste zudem die Breakdancegruppe „Dance Solution” mit ihrer HipHop-Einlage aus.

von Klaus-Dieter Körber

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