Joker verspielen 2-Tore-Führung und verlieren mit 4:6 bei den Steelers

Ärgerliche Niederlage in Bietigheim

ESVK Torwart
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Torhüter Max Meier bekam in Bietigheim erneut das Vertrauen vom Trainer und zeigte eine starke Leistung.
  • vonKai Lorenz
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Der ESV Kaufbeuren ging zwar als Außenseiter in die Partie bei den Bietigheim Steelers, doch mit dem jüngsten Sieg in Heilbronn war das Selbstvertrauen wieder gestärkt worden. 

Doch die Joker bekamen schon in der dritten Minute mit dem 1:0 von Riley Sheen einen Dämpfer auf ihre Bemühungen. Die Steelers waren weiter am Drücker, doch Branden Gracel brachte sein Team mit dem 1:1-Ausgleich in der sechsten Minute wieder zurück in die Partie. Kaufbeurer erarbeitete sich nun ein leichtes Übergewicht an Spielanteilen und wurde mit dem 2:1 von Max Lukes in der 17. Minute belohnt.

Als Tyler Spurgeon zu Beginn des zweiten Drittels auf 3:1 erhöhte war das berühmte Momentum auf Seiten des ESVK. Doch die Joker versäumten es den Schwung dieser 2-Tore-Führung mitzunehmen und stattdessen kamen die Steelers von Minute zu Minute besser in die Partie zurück. Einem starken Torhüter Max Meier und dem Pfosten war es zu verdanken, dass Bietigheim zu diesem Zeitpunkt noch nicht verkürzen konnte. In der 31. Minute war dann Tim Schüle mit dem 2:3 erfolgreich. Beim Spiel vier gegen vier in der 37. Minute erzielte dann Normann Hauner den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich.

Ganze 36 Sekunden waren im letzten Drittel gespielte da erzielte erneut Hauner die 4:3-Führung für die Steelers. Während Bietigheim nun sogar dem fünften Tor näher war, schlugen die Allgäuer durch Markus Schweiger mit dem 4:4-Ausgleich eiskalt zurück. Nun hatten John Lammers und Tobi Wörle sogar die Führung auf dem Stock, doch das Tor sollte auf der anderen Seite fallen. Nach einer Strafe für Tyler Spurgeon traf Norman Hauner im Powerplay mit seinem dritten Tor zum 5:4. Als die Joker in der Schlussminute ihren Torhüter vom Eis nahmen, traf Riley Sheen zum 6:4-Endstand ins leere Tor. „Es war heute ein sehr enges Spiel, aber auch diese Spiele müssen wir mal für uns entscheiden. Wir haben insgesamt nicht schlecht gespielt aber am Ende zu viele Geschenke verteilt“, urteilte ESVK-Trainer Rob Pallin über die Partie. tsc

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