Königinnen des Hallenfutsal

SVK-Frauen holen den Meistertitel und stehlen dem BSK die Show

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Haben Grund zum Jubeln: Die SVK-Frauen holen sich die schwäbische Hallenkrone 2020.

Günzburg/Kaufbeuren – Am Ende hat das Frauenteam der SpVgg Kaufbeuren einigen die Show gestohlen, darunter auch dem BSK Olympia Neugablonz. Die SVK holte sich bei der Endrunde zur Schwäbischen Hallenfutsalmeisterschaft in Günzburg den Titel.

Und das, während die Schmuckstädter bereits nach der Vorrunde scheiterten und sich den Einzug ins Halbfinale selbst verspielten.

Groß waren der Jubel und die Freude bei den SVK-Frauen. Sie gewannen nach 25 Jahren wieder die Schwäbische Hallenmeisterschaft. Der Bezirksoberligist aus der Wertachstadt profitierte beim Finaleinzug auch vom Fehlen des TSV Schwaben Augsburg. Der Hallenserienmeister scheiterte bereits in der Qualifikation und qualifizierte sich somit nicht für das große Endrundenturnier in Günzburg. Zur Freude für die SVK-Kickerinnen, die im Halbfinale dem SC 1946 Biberbach nicht den Hauch einer Chance ließen. Kaufbeuren führte zur Pause bereits mit 4:0 durch Tore von Julia Czeschlik (5./7.) Laura Zech (8.) und Kristina Hackl (9.). Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Allgäuerinnen das Geschehen. Mit dem weiteren Treffer von Kristina Hackl (18.) war der Finaleinzug perfekt. Mit 5:2 gewann die SVK.

Duell mit Dietmannsried

Im Finale kam es zum Duell mit dem SG Dietmannsried, der im zweiten Halbfinale mit 1:0 dem SSV Anhausen in die Knie zwang. Bei diesem Aufeinandertreffen ließ die SVK dem Bezirksligisten kaum Raum zur Entlastung und holte einen verdienten 1:0-Erfolg. Laura Zech traf in der sechsten Minute. Die 19-Jährige erhielt auch die Auszeichnung zur besten Turnierspielerin. Die Reise für die SVK führt sie nun nach Stegaurach (Oberfranken). Am Samstag, 8. Februar, wird dort die Bayerische Meisterschaft ausgetragen.

Pech hatte dagegen der BSK Olympia Neugablonz. Für den Bezirksligisten war nach der Vorrunde bereits der Auftritt in der Rebayhalle zu Ende. Dabei starteten die Schmuckstädter mit einem 3:2-Auftaktsieg gegen den Vizemeister des Vorjahres, den TSV Meitingen. Benjamin Maier (3.), Sandro Reichert (6.) und Michael Henne (10.) waren erfolgreich. Allerdings erlebte der BSK gegen den SV Türkgücü Königsbrunn sein blaues Wunder. Mit 0:5 verloren das Team dieses Match. Doch mit der 1:2-Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Türk Gücü Lauingen mussten die Halbfinalträume begraben werden. Neugablonz führte zwar durch ein Tor von Dennis Starowoit, doch die Lauinger drehten die Partie. „Wir haben zwei Spiele hergeschenkt. Wir waren für unser Spiel wohl zu offen“, sagte BSK-Coach Rrust Miroci in seiner Bilanz. „Gegen Königsbrunn haben wir die Partie bestimmt und jeder Fehlpass wurde knallhart bestraft“, resümiert der 40-Jährige, der das Kapitel Hallenfutsal für heuer abgehakt hat.

Stefan Günter

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