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Eine intensiv geführte Partie. SG-Akteur Julian Sagner (Bildmitte, blaues Trikot) stoppt einen gegnerischen Angreifer. © Günter

Kaufbeuren/Marktoberdorf – Die Handballer der Spielgemeinschaft Biessenhofen-Marktoberdorf werden die Weihnachtspause auf einem Abstiegsplatz verbringen. Beim 23:39 gegen Spitzenreiter HSG Dietmannried/Altusried setzte es für die Ostallgäuer die fünfte Niederlage in Folge. Sie nehmen derzeit den vorletzten Rang in der Bezirksoberliga ein. Bedeutend besser läuft es für Ligakonkurrent Kaufbeuren-Neugablonz. Nach dem Auswärtserfolg in Weilheim gelang den Wertachstädtern auch ein wichtiger 32:26-Erfolg über den TSV Gilching.

„Wir haben uns anfangs etwas schwer getan, agierten sehr unkonzentriert. Erst ab der zehnten Minute haben wir mit dem Handballspielen begonnen“, so das Resümee von Coach Mihaly More. Zur Pause führte der Gastgeber knapp mit 14:12. Immer wieder konnte sich die SG im zweiten Abschnitt leicht absetzen, doch die Oberbayern blieben stets dran. Sie erwiesen sich als zäher Gegner. Erst in der Schlussphase machte Kaufbeuren den Deckel drauf und konnte sich absetzen. „Sicherlich bin ich zufrieden. Die beiden Punkte sind jetzt sehr wichtig für uns“, freut sich More über den sechsten Saisonsieg. In vier Wochen geht die Runde für die SG mit dem Auswärtsspiel gegen die HSG Gröbenzell-Olching weiter.

Nachgefragt bei Christoph Spitschan, Sportlicher Leiter der SG Kaufbeuren- Neugablonz

Wie lautet Ihr Zwischenfazit nach neun Partien?

Spitschan: Ich bin absolut hoch zufrieden. Als Tabellenvierter haben wir Tuchfühlung zum dritten Platz und sind weiterhin oben dabei. Die Mannschaft hat es sich hart erarbeitet, auch durch viel Trainingsfleiß. Als Verantwortlicher bin ich natürlich sehr froh.

Hat es sich bewahrheitet, dass das zweite Jahr in der BOL das schwerste ist?

Spitschan: Ja, es ist schwer. Die anderen Teams kennen dich mittlerweile. Im ersten Jahr wurdest du nicht immer ernst genommen, doch durch unsere kämpferische Einstellung und guten Spiele haben wir uns die Punkte geholt. Auch jetzt konnten wir überzeugen. Wir haben noch eine lange Saison. Der Kader ist nicht groß. Wenn wir verletzungsfrei sind, werden wir uns weiterhin im oberen Tabellendrittel festsetzen.

Könnte der Monat Januar schon eine Art Weichenstellung werden?

Spitschan: Es kommt jetzt auch darauf an, wie über Weihnachten trainiert wird. Ich denke aber, wir sind weiterhin auf einem guten Weg. Wir haben das Derby gegen Biessenhofen-Marktoberdorf vor der Brust. Da gibt es viele Emotionen. Das haben wir vergangene Saison schon erlebt. Wenn wir durchtrainieren und alle Mann an Bord haben, bin ich überzeugt, dass wir die ersten Spiele auch im Januar bestehen werden.

von Stefan Günter

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