SVK-Landesliga-Herren erkämpfen sich ein 0:0 gegen Planegg-Krailing

Einen wichtigen Punkt geholt

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Kapitän Benjamin Kleiner (Nr. 5) und seine Teamkollegen ließen im Nachholspiel gegen Planegg wie auch in Fürstenfeldbruck kein Gegentor zu.

Kaufbeuren – „Die Jungs haben sich super verkauft. Ja, ich bin sehr zufrieden“. Das sind wohltuende Worte von Interimscoach Norbert Schmidbauer für das Fußball-Landesliga-Team der SV Kaufbeuren. Zwar schaffte Kaufbeuren im Nachholspiel gegen den SV Planegg-Krailing keinen Sieg, aber immerhin ein torloses Unentschieden.

Nach dem 0:0 in Fürstenfeldbruck gelang es den Wertachstädten, dem starken Aufsteiger einen Punkt abtrotzen. Nach bisher vier Heimpleiten und einem Torverhältnis von 0:15, erkämpfte sich Kaufbeuren einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. „Wir haben nicht viel zugelassen. Das war eine kompakte Mannschaftsleistung“, lobt Schmidbauer das Auftreten seiner Jungs. 

Der 57-Jährige schickte die gleiche Aufstellung, die schon in Fürstenfeldbruck überzeugte, am Mittwochabend auf den Platz. Beide Teams spielten von Anfang an aggressiv. In der 28. und 32. Minute hatte die SVK zwei große Möglichkeiten in Führung zu gehen. Furkan Kircicek schoss am kurzen Pfosten vorbei. Emanuel Richter nahm einen langen 40 Meter-Pass von Alexander Schmidbauer direkt ab. Allerdings ging die Kugel über das Tor. Planegg war stets mit Standardsituationen gefährlich, doch Kaufbeurens Abwehr stand. 

Die erste größere Möglichkeit nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste aus dem Münchner Raum. Manuel Ezberci köpfte nach einer Flanke den Ball knapp am Kaufbeurer Gehäuse vorbei (49.). Zu einer weiteren Chance kam Kaufbeurens Marcel Halder in der 53. Minute. Beide Mannschaften versuchten weiterhin mit Vorpressing zum Torerfolg zu kommen. Glück hatten die Gäste, als sich Furkan Kircicek in der 57. Minute durchtanzte, doch der Unparteiische pfiff die Situation wegen eines Foulspiels der SVK ab. 

Die SVK blieb weiterhin gefährlich. Eine riesen Chance hatte Alexander Schmidbauer, der einen Freistoß aus spitzem Winkel an den Pfosten setzte. Planeggs Taktik in diesem Spiel: Das lange Schlagen der Bälle in den Kaufbeurer Strafraum. Damit versuchten die Gäste die gegnerische Abwehr zu überlisten, um somit zum Torerfolg zu kommen. In der Schlussphase übte Planegg eine aggressive und robuste Taktik aus. Zwei Möglichkeiten blieben für sie ungenutzt als zum einen SVK-Schlussmann Bernd Grund klärte, und zum anderen ein Schuss knapp am Gehäuse vorbei ging. Planegg gab sich mit dem Punkt nicht zufrieden und drückte Kaufbeuren in die eigene Hälfte. Sie suchten jeden Zweikampf, während sich die Wertachstädter zu Wehr setzten und auch im zweiten Spiel hintereinander ohne Gegentor blieben. 

Zwar bleibt Kaufbeuren mit 14 Punkten auf einem Relegationsplatz, doch die Tendenz geht stetig nach oben. Am Samstag (18. Oktober) erwartet die SVK zum letzten Vorrundenspiel im heimischen Parkstadion den SC Oberweikertshofen. Die Gäste liegen mit 26 Punkten auf Rang acht. In der vergangenen Spielzeit gelang Kaufbeuren gegen das Team aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck ein 2:0-Heimsieg. Wenn das kein gutes Omen ist. Anstoß im Parkstadion ist um 14 Uhr. 

Der Fußball-Nachmittag wird im Anschluss mit zwei weiteren Partien der Frauen fortsetzt. Das Bayernliga-Team erwartet um 16 Uhr den 1. FFC Hof. Danach spielt die Kreisliga-Mannschaft gegen Sonthofen. von Stefan Günter

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