Kaufbeurer Joker auf erfolgreicher Jagd

Drei Siege in Folge

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Am Ende der Partie hieß es gegen die Lausitzer Füchse 7:1 für die Joker.

Kaufbeuren – Der enggestrickte Spielplan für den ESVK, bedingt auch durch die nachzuholenden Heimspiele, beschert dem ESVK momentan fast alle drei Tage ein Match. Bisher sind die Jungs von Trainer Andreas Brockmann in den letzen Spielen mit einer weißen Weste rausgegangen: neun Punkte aus drei Partien.

Vor einer Woche der 5:2-Heimsieg im Derby gegen die Tölzer Löwen, dann der 3:0-Auswärtserfolg bei den Bayreuth Tigers und am Reformationstag ein grandioser 7:1-Heimsieg vor fast voller Arena. Damit klettern die Joker mit 21 Punkten aus 13 Partien auf Rang Sieben der DEL2, obwohl sie neben Bad Nauheim mindestens ein Spiel weniger als die anderen Klubs haben.

Tölzer Löwen gebändigt

Den Auftakt der Siegesserie bildete der 5:2-Heimsieg im bayerischen Derby über die Tölzer Löwen. Stattliche 2582 Zuschauer sahen einen engagierten Auftritt der Joker gegen einen keineswegs enttäuschenden Gegner. Aufgrund von fünf Ausfällen sowie mit Neuzugang, AEV-Leihgabe Alex Thiel, musste ESVK-Trainer Brockmann sein Team umstellen. Spieler des Abends in einer hart geführten Partie war Joona Karevaara, dem ein lupenreiner Hattrick mit drei Treffern gelang. Christoph Kiefersauer und Charlie Sarault sorgten für den 5:2-Endstand. Ein Sonderlob erhielt Youngster Fabian Koziol bei seinem Debüt im Jokerdress.

Bayreuther Tiger gezähmt

Ohne neun Spieler gingen die Kaufbeurer ins Spiel gegen Bayreuth. In einer zerfahrenen Partie trafen Alex Thiel, Mychal Monteith und Jere Laaksonen für den ESVK, Torhüter Stefan Vajs feierte seinen dritten Shutout in dieser Saison.

Lausitzer Füchse zerlegt

Gegen ein mitunter sehr unfair auftretendes Gästeteam sorgten die Joker mit vier Toren in Überzahl für die richtige Antwort. Unrühmlich der Check gegen den Kopf von Jonas Wolter, der danach vom Eis getragen werden musste. Je zwei Treffer von Oppolzer, Schmidle und Lewis, sowie von Sarault sorgten für einen klaren 7:1-Sieg gegen die Füchse. Erfrischend war auch das Auftreten der DNL-Spieler Koziol, Wohlgemuth und Lillich.

Sonntag Heimspiel gegen Heilbronn

Das nächste Auswärtsspiel der Joker findet am Freitag, 3. November, in Weisswasser statt. Am Sonntag kommen dann die Heilbronner Falken nach Kaufbeuren. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der erdgas schwaben arena.

Mit 5:3 entführten die Joker schon diese Saison drei Punkte aus der Kolbenschmidt-Arena. Aktuell ist das Team von Trainer Gerhard Unterluggauer auf den letzten Tabellenrang der DEL2 abgerutscht. 13 Spieler haben den Klub letzte Saison verlassen und elf neue sind gekommen. Bei der letzten 2:5-Heimpleite gegen die Freiburger Wölfe taten sich im gesamten Team Baustellen auf. In Ravensburg hielten die Falken 50 Minuten mit, ehe sie in den letzten zehn Minuten mit 6:3 unter die Räder kamen.

Dienstag gegen die Roten Teufel

Weiter geht es mit einem Heimspiel, denn am Dienstag, 7. November gastieren um 19.30 Uhr die Roten Teufel aus Bad Nauheim in Kaufbeuren. Der Tabellennachbar hat wie die Joker erst 13 Spiele absolviert und nur zwei Punkte weniger erkämpft. Somit sind die Roten Teufel ein direkter Kontrahent und es ist das erste Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit. Trainer der Hessen ist seit über drei Jahren der Finne Petri Kujala. Ziel der Bad Nauheimer ist ein Playoff-Rang.

Kaufbeurens Goldhelm Charlie Sarault zauberte letzte Saison noch bei den Roten Teufeln. Sonst ist mit dem mittlerweile eingedeutschten Verteidiger Steve Slaton nur ein ehemaliger Jokerakteur aktiv.

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