Kaufbeurer Thaiboxer Omid Safdari bei Vier-Mann-Turnier in Passau

Tolles Erlebnis

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Omid Safdari (2.v.r.) unterlag im Finale dem Slowaken Kevin Mihalik aus Bratislava nach Punkten. Mit im Bild ist Coach Markus Lang (rechts).

Kaufbeuren/Passau – Kaufbeurens Muay Thai-Kämpfer sind einer besonderen Einladung gefolgt. Im Rahmen des „Face2Face-Turniers“ in der Passauer Dreiländerhalle bestritten Eva Höfler und Steffen Abrell Vorkämpfe im Abendprogramm. Den Höhepunkt lieferte eindeutig Omid Safdari. Der WM-Teilnehmer von 2017 trat gegen zwei internationale Topathleten im Rahmen eines Vier-Mann-Turniers an.

Neben dem Kaufbeurer Safdari gehörte auch Alexander Döhring aus Memmingen zum bayerischen Team. Der Vize-Europameister von 2016 traf im ersten Duell auf den Tschechen Krystof Mares. Safdari war nicht nur tonangebend, der Kaufbeurer schaffte vorzeitig einen technischen K.O.-Sieg. Eine Serie von Hand- und Fußtritten war ausschlaggebend für die Niederlage des tschechischen Nationalkämpfers. Im Anschluss musste Safdari gegen den Slowaken Kevin Mihalik antreten. Der EM-Zweite von 2016 gewann gegen den Muay Thai-Kämpfer aus Bratislava zwar die erste Runde, musste allerdings Durchgang zwei abgeben. Entscheidend war in Runde drei, als Omid Safdari einen Kick an den Kopf bekam. „Mir war danach ein paar Sekunden Schwarz vor Augen, doch ich konnte weitermachen“, so der Athlet des Sugrib Gym Kaufbeuren. Doch die Kampfrichter sahen mit dieser Aktion den Slowaken vorne, was zur Folge hatte, dass Safdari nach Punkten den Kampf abgab. „Nichtsdestotrotz hat Omid eine starke Vorstellung gegeben. Die Zuschauer waren voll dabei und haben beide Akteure angefeuert“, so Coach Markus Lang. Safdari ergänzt: „Enttäuscht bin ich nicht. Der Blick geht für mich weiter nach vorne. Ich bin froh und stolz zugleich, auf so einem Event dabei gewesen zu sein“.

Eine große Erfahrung haben auch die beiden Stallkollegen Eva Höfler und Steffen Abrell erlebt. Beide Athleten kämpften im Vorprogramm des Abends. Während Höfler, die im Limit bis 51 Kilogramm antrat, gegen Kathrin Kehrer aus Dachau nach Punkten verlor, zeigte Abrell einen starken Kampf und gewann nach Punkten. „Beide waren schon nervös, Eva ein bisschen mehr“, lobt Coach Markus Lang dennoch den couragierten Auftritt im Nachgang.

von Stefan Günter

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