Kein Sieger zum Auftakt

Germaringen und Mauerstetten teilen sich die Punkte

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Die Haupttribüne im Germaringer Sportpark war im Derby gegen den SV Mauerstetten bis auf den letzten Platz gefüllt.

Landkreis – Die Kulisse stimmte. Rund 700 Zuschauer wollten das Auftaktderby zwischen dem SVO Germaringen und SV Mauerstetten in der Fußball-Kreisliga-Mitte sehen. Am Ende gab es zwar keinen Sieger, doch trauert Gastgeber Germaringen seinen Torchancen und den zwei verschenkten Punkten beim 1:1-Remis hinterher.

„Für uns ist das sicherlich ein gewonnener Punkt. Wir hätten die Partie zum Ende auch noch verlieren können“, bilanziert SVM-Coach Uwe Zenkner. Für ihn sei es ein typisches Auftaktspiel gewesen, mit großen Erwartungen auf beiden Seiten. Trotz leichter Überlegenheit des Gastgebers erzielte Mauerstetten in der 37. Minute durch Moritz Streit das 1:0. Vorausgegangen war ein missglückter Pressschlag, der die Führung einleitete. SVM-Schlussmann Sebastian Stötter hielt sein Team mit einigen Paraden im ersten Durchgang im Spiel.

Doch nach dem Seitenwechsel war der SVO das spielbestimmende Team. Johannes Wagner traf zum 1:1 (49.). Obwohl Germaringen weiterhin dem SVM den Stempel aufdrückte, bekamen die Zuschauer keine weiteren Tore mehr zu Gesicht.

„Leider haben wir zwei Punkte verschenkt“, resümiert SVO-Trainer Franz Zimmermann. Seine Mannschaft habe sich zum Auftakt nicht mit einem Sieg belohnen können. „Das ist eigentlich sehr schade“, ergänzt er. Als einen Sommerkick möchte es sein Gegenüber jetzt zwar nicht bezeichnen, weil doch viele Spieler an ihre Grenzen gingen, „doch haben beide Teams noch Steigerungspotential“, so Uwe Zenkner. Mauerstettens Neuzugang Emanuel Richter war in seiner Bilanz nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt: „Wir haben leider bei dieser tollen Kulisse zu wenig geboten. Am Ende haben wir uns doch mehr erhofft als nur einen Punkt.“ Auch für ihn gebe es noch Luft nach oben.

Franz Zimmermann attestiert dagegen seinen Jungs einen läuferische und spielerische guten Einsatz, wenngleich er mit dem Torabschluss nicht zufrieden sei.

Halbfinale erreicht

Was im Auftaktspiel gegen Mauerstetten nicht gelang, schaffte Germaringen dann in der fünften Runde des Totopokals auf Kreisebene. Sie erzielten zwei Tage später Tor um Tor und ließen beim klaren 4:0-Sieg gegen die SpVgg Baisweil/Lauchdorf nichts anbrennen. Wie Kreisspielleiter Elmar Rimmel gegenüber dem Kreisbote betonte, überlasse er es den Vereinen, ob sie das Halbfinale heuer oder erst im Frühjahr 2020 spielen möchten. Wenn das Losglück mitspielt, könnte Germaringen auf den zweiten Ostallgäuer Vertreter, den TSV Buching, treffen.

von Stefan Günter

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