ESVK holt nur einen Sieg in drei Spielen

Es läuft nicht rund beim ESVK

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Kaufbeurens Trainer Ken Latta nimmt eine Auszeit in der zweiten Spielzeit. Das Spiel gegen Tabellenschlusslicht SC Riessersee läuft nicht so wie geplant. Foto: Krivec

Kaufbeuren – Ganze drei Spiele musste der ESV Kaufbeuren in nur fünf Tagen absolvieren. Das Ziel war zuvor klar definiert: Raus aus dem Tabellenkeller und rein ins Mittelfeld der 2. Eishockeybundesliga. Am Ende konnte  aber nur ein Sieg auf dem Habenkonto verbucht werden.

Kaufbeuren – Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen gegen Teams auf sogenannter „Augenhöhe“ sollten die Joker punktemäßig wieder an das Mittelfeld der 2. Eishockey-Bundesliga heranführen. Dabei war noch der Heimvorteil bei zwei Begegnungen gegeben. Gerade das Match gegen den bis dato abgeschlagenen Tabellenletzten SC Riessersee sollte zum Event werden. Am Ende mussten sich die Joker hier jedoch 2:1 geschlagen geben. Ein wichtiger Sieg gelang indes gegen die Lausitzer Füchse. Die Joker konnten die unmittelbar vor vor ihnen platzierten Füchse mit 6:3 schlagen. Die Freude darüber dauerte allerdings nicht lange, denn bereits am vergangenen Sonntag musste der ESVK eine knappe 3:2-Niederlage gegen die Hannover Indians einstecken. 

Mit viel Einsatz haben die Verantwortlichen beim ESVK die Rahmenbedingungen für die Halloween-Party geschaffen. Neben Aktionen vor und in den Pausen sowie nach dem Spiel trugen die Kaufbeurer Joker auch erstmals in ihrer Vereinsgeschichte eigens zum Tag passende schwarze „Halloween- Trikots“. Die Zuschauerzahl gab mit fast 2.000 einen würdigen Rahmen für dieses Spektakel ab. Nur die Spieler der Joker patzten an diesem Abend. Gar nichts lief zusammen und die erkämpften Chancen wurden reihenweise und teils kläglich vergeben. Als dann noch nach 59 Minuten beim Stand von 1:1 (Treffer von Krabbat) der SC Riessersee das entscheidende 2:1 in Überzahl erzielte, waren die Kaufbeurer Fans frustriert und traten enttäuscht den Nachhauseweg an. Der SC Riessersee konnte dagegen nach erfolglosen zehn Spieltagen wieder einmal einen Sieg einfahren. 

Sieg über Füchse 

Nur 48 Stunden später folgte das nächste Heimspiel. Diesmal waren die Lausitzer Füchse der Gast. Nach der „Vorstellung“ gegen Garmisch kamen nur noch 1.229 Zuschauer ins ESVK-Stadion. Am Ende siegten die Kaufbeurer jedoch in einem überwiegend von kämpferischem Element geprägten Match verdient mit 6:3 Toren. Bis auf drei der neun Treffer fielen alle aus Überzahlsituationen heraus. Für die Joker trafen Oakley (2), Körner, Hudson, Saurette und Tähtinen. 

In Hannover leer ausgegangen

Eigentlich fuhren die Joker in der Vergangenheit gern nach Hannover, gab es doch meistens Punkte mit auf den Heimweg. Nicht so diese Saison, denn am Ende waren die Kaufbeurer mit einer knappen 3:2- Niederlage ohne Erfolgserlebnis. Schon nach dem ersten Drittel war der ESVK mit 3:0 im Rückstand und konnte, geschwächt durch viele Strafzeiten, nur noch durch Saurette und drei Minuten vor Schluss durch Hudson den 3:2-Endstand herstellen.

DNL: Licht und Schatten

Zweimal traten die Kaufbeurer Nachwuchscracks bei den Alterskollegen des Krefelder EV an. Am Samstag gab es bei der 10:3 Niederlage keinerlei Chancen auf Punkte. Denn bis kurz vor der zweiten Pause führten die Gastgeber schon mit 8:0, ehe zumindest im Schlussdrittel das Match noch etwas ausgeglichener wurde. Besser kamen die ESVK-Youngster am Sonntag zurecht, Nach 60 Spielminuten stand es unentschieden 2:2. Erst in der Verlängerung gelang den Krefeldern der Siegtreffer. 

Somit ging wenigstens noch ein Punkt mit ins Allgäu. Trotz alledem konnten die Kaufbeurer aber mit 28 Punkten ihren dritten Rang in der Tabelle verteidigen. Werner Mayr


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