Bidinger Korbball-Damen holen bayerischen Vizemeister-Titel

Bidingen in der Bundesliga?

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Die Damen des SV Bidingen nach der Siegerehrung zur Bayerischen Meisterschaft im Korbball (stehend von links): Betreuer Michael Knapek, Sandra Ursoff, Julia Mariner, Anne Hoch, Lisa Winkelbauer, Barbara Trinkwalder, Anna-Maria Reinelt sowie (kniend von links) Christine Heinz, Franziska Hiemer, Regina Pitzal und Stefanie Berchtold.

Bidingen – Für eine große Überraschung sorgten die Korbball-Damen vom SV Bidingen bei der bayerischen Meisterschaft in Marktoberdorf. Sie sicherten sich den zweiten Platz hinter dem TSV Bergrheinfeld II und somit die Aufstiegsberechtigung in die Bundesliga Süd.

Ob diese jedoch tatsächlich wahrgenommen wird entscheiden Gespräche in den nächsten Tagen. Noch ist unklar, ob der Verein dies finanziell stemmen kann und ob sich Sponsoren für dieses Vorhaben finden. 

Erfahrungsgemäß sind die Allgäuer Vertreter bei diesem Turnier in der Außenseiterrolle. Den 15 Korbball-Vereinen im Allgäu stehen über 70 Vereine in Franken gegenüber. Und so hatte der SV Bidingen im ersten Spiel mit dem TSV Bergrheinfeld schon mal einen richtig schweren Brocken. Gewann doch der Gegner die Landesliga Nord mit großem Vorsprung. Und so war es keine Überraschung, dass Bergrheinfeld schnell mit 4:0 davon zog. Doch dann legten die Bidinger ihre Anfangsnervosität ab und kämpften sich auf 4:3 heran. 

Ausschlaggebend für den verdienten 8:4-Sieg für den TSVB war dann jedoch die größere Erfahrung und Cleverness. Im zweiten Spiel stand das Allgäuer Derby gegen den SV Geisenried auf dem Spielplan. Davor konnte Geisenried in seinem ersten Spiel den Nord-Vertreter TSV Essleben schlagen. Beide Mannschaften gingen hochmotiviert ins Match. 

Jedoch scheint sich Bidingen zum Angstgegner für den SVG zu entwickeln. Geführt von einer überragenden Korbhüterin Anne Hoch, der alleine fünf Körbe gelangen, hatte der SV Geisenried nichts entgegenzusetzen und musste sich dem SVB 2:7 geschlagen geben. 

Nachdem Bergrheinfeld auch gegen Geisenried und Essleben als Sieger vom Feld ging und somit als Meister feststand, wurde im letzten Spiel der zweite Platz ausgespielt. Bidingen setzte in allen Spielen zeitweise auch Ersatzkorbhüterin Lisa Winkelbauer ein, die sich hervorragend präsentierte. Dadurch hatte der SVB am Ende im Spiel gegen die Unterfranken vom TSV Essleben die größeren Kraftreserven. 

Lautstark unterstützt von zahlreichen Fans aus Bidingen und anderen Allgäuern Vereinen ließen sich die Bidinger Damen auch durch einen zwischenzeitlichen 3:1-Rückstand und zweier gelber Karten nicht aus der Ruhe bringen. So war der Jubel groß als der SVB nach der Pause das Spiel drehte, mit 9:7 für sich entschied und somit die Vizemeisterschaft gewinnen konnte.

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