Joker gehen zweimal leer aus

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Die weiter dezimierten Kaufbeurer halten gegen Frankfurt mit, nutzen ihre Chancen aber nicht.

Kaufbeuren – Es ist schon fünf Wochen her, dass die Kaufbeurer Joker an einem Wochenende völlig leer ausgingen. Nach fünf Siegen in Folge endete am Freitagabend die Erfolgsserie der Kaufbeurer Joker. Aufgrund vieler Ausfälle traten die Joker nur mit 14 Feldspielern an und verloren das Auswärtsmatch bei den Starbulls in Rosenheim mit 3:0 Toren.

Nicht viel besser erging es den Mannen von Trainer Andreas Brockmann beim Heimspiel am Sonntag. Gegen die Spitzenmannschaft der Frankfurter Löwen setzte es eine 3:6-Heimniederlage. Trotzdem behauptet sich der ESVK nach 39 Spielen mit 63 Punkten auf Rang Fünf der DEL2, noch vor Weißwasser, Riessersee und Ravensburg.

Starbulls nutzen Heimvorteil

Endlich auf die Erfolgsspur zu kommen, nahmen sich die Starbulls am Freitag vor, denn der Tabellenvorletzte kam diese Saison nicht in Schwung. Hier kamen die stark dezimierten Kaufbeurer gerade zur rechten Zeit. Keine 20 Sekunden waren nach dem Eröffnungsbully gespielt, da schlug ein Schuss der Gastgeber zur frühen Führung beim Kaufbeurer Keeper ein. Als dann im zweiten Drittel zwei Kaufbeu­rer auf der Strafbank saßen, erhöhten die Starbulls auf 2:0. Die Joker antworteten nun mit heftigen Angriffen, blieben aber im Abschluss ohne Torerfolg. Im letzten Drittel nahmen die Kaufbeurer das Spiel in die Hand und bedrängten das Gehäuse vom Rosenheims Torhüter Timo Herden, aber es wollte kein Treffer gelingen. Stattdessen fiel vor 2209 Zuschauern der dritte Rosenheimer Treffer drei Minuten vor Spielende.

Beim ESVK fehlten insgesamt gleich sieben Spieler. Neben Matthias Bergmann, Ondrej Pozivil, Denis Pfaffengut und Jeff Szwez fehlten die Ingolstädter Förderlizenzspieler Schütz und Kiefersauer, welche beim ERCI benötigt wurden, Marc Schmidpeter pausiert ebenfalls aufgrund einer Verletzung.

Frankfurt zu stark

Gegen das Spitzenteam der Frankfurter Löwen war am Sonntagabend für den ESVK nichts zu holen. Wieder nur mit 15 Feldspielern angetreten, konnten die Joker bei weitem nicht so viel Druck wie in den vorangegangen Spielen aufbauen und den Gegner schon am Spielaufbau hindern. Trotzdem gelang Jere Laaksonen schon nach drei Minuten vor 1657 Zuschauern der Führungstreffer. Noch vor der ersten Pause schafften die Gäste den Ausgleich. Der zweite Spielabschnitt ging dann klar an die Löwen, die drei Treffer vorlegten. Kapitän Sebastian Osterloh gelang noch der Anschluss zum 2:4. Max Schmidle traf in der 54. Minute zum 3:5. Jetzt keimte noch mal ein wenig Hoffnung auf. Doch ein gegen die Joker verhängter Penalty entschied endgültig die Partie. Es lief am Sonntag einfach nichts zusammen, zwei Gegentreffer in eigener Überzahl unterlegen dies. ESVK-Coach Brockmann: „Wir konnten nie das Momentum auf unsere Seite ziehen, dennoch haben wir niemals aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft!“

Freitag gegen Dresden

Weiter geht es mit einem Hochkaräter. Am Freitag gastieren die Dresdner Eislöwen, aktuell Tabellendritter der DEL2, am Berliner Platz. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Gegen die Eislöwen gelang diese Saison noch kein Erfolgserlebnis. In Dresden verloren die Joker mit 5:1, zuhause gab es eine 0:3-Niederlage.

DNL-Team ohne Erfolgserlebnis

Am Samstag und am Sonntag hieß in den Auswärtspartien des DNL-Teams beide Male der Gastgeber die Tölzer Löwen. Der Tabellenzweite nutzte seinen Heimvorteil und siegte am Samstag mit 6:3 Toren, wobei Michael Fichtl, Markus Lillich und John Boger für den ESVK trafen. Bis zur 37. Minuten hielten die Kaufbeurer ein 2:2 Unentschieden, ehe die Gastgeber davonzogen. Ärgerlich dabei, dass die Kaufbeurer gleich Gegentreffer in eigener Überzahl hinnehmen mussten.

Am Sonntag folgte die nächste Niederlage, diesmal mit 5:1. Hier ging der ESVK durch Max Oswald in Führung, aber wie schon einen Tag zuvor steuerten die Tölzer wieder Mitte des zweiten Drittels mit dem Treffer zum 2:1 nachfolgenden Sieg zu und festigten ihren zweiten Tabellenplatz. Der ESVK liegt mit 18 Punkten aus 18 Spielen auf Rang Sieben.

Am Mittwoch, 25. Januar, haben die Jungs von DNL-Trainer Juha Nokelainen das Nachholspiel bei den Jungadlern in Mannheim zu bestreiten.

von Werner Mayr

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