Germaringen gewinnt Derby

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SVO-Coach Michael Grigoleit

Germaringen – Der SVO Germaringen hat nach seiner Auftaktniederlage gegen den SV Ungerhausen eine Reaktion gezeigt. Im ersten Lokalderby dieser noch jungen Spielzeit gegen den FC Blonhofen setzte sich der SVO auswärts vor 600 Besuchern knapp mit 2:1 durch.

„Es hat einige Zeit gedauert, bis wir im Spiel waren“, bilanziert Co-Kapitän Peter Wahmhoff, der aufgrund einer Zerrung genauso zuschauen musste wie Kapitän Patrick Gebler. „Ich habe mich am Sonntag verletzt, konnte im Pokal bereits nicht spielen und beim Aufwärmen entschied ich mich, dass es heute leider einfach nicht geht.“ Auch der 25-Jährige war zum Zuschauen verbannt worden. 

Immerz brachte den Gastgeber mit 1:0 in Führung, ehe Maximilian Glas noch vor der Pause den Ausgleich erzielte. „Dieser Treffer war enorm wichtig“, erzählt Peter Wahmhoff, der kein packendes Derby über 90 Minuten sah. 

Sechs Minuten nach Wiederanpfiff gelang Johannes Martin mit einem sehenswerten Freistoßtor die 2:1-Führung. „Wir hätten dann noch nachlegen müssen, so wurde es bis zum Schluss spannend und nervenaufreibend.“ Gebler ist unterm Strich aber froh, dass die Mannschaft den ersten Dreier eingefahren hat. Denn Blonhofen schmiss zum Schluss alles nach vorne und hätte auch den Ausgleich erzielen können. 

Coach Michael Grigoleit hat sich nach dem ersten Saisonsieg in Blonhofen wie folgt geäußert: „Mit dem Spiel kann ich nicht ganz zufrieden sein. Die ersten 30 Minuten haben wir uns schwer getan. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Allerdings fehlten mit Patrick Gebler und Peter Wahmhoff zwei wichtige Spieler. Wir waren zwar in der Favoritenrolle, doch hätten wir nach unserer Führung den Sack zumachen müssen. Das erspart uns unnötig Nerven und Spannung“. 

Bereits am heutigen Mittwoch (5. August) ist der SVO Germaringen wieder im Pokal gefordert. Nach den Erfolgen über den FSV Marktoberdorf, BSK Olympia Neugablonz und SV Oberostendorf steht nun der TV Waal als nächster Gegner auswärts fest. Anstoß ist um 18.30 Uhr. 

Doch der 34-jährige Übungsleiter will jetzt mit seiner Mannschaft weiter durchstarten: „Wir sind bisher weit gekommen. Uns trennen noch zwei Siege vom Finale“. Allerdings wolle man auch kein großes Risiko eingehen. Die Priorität läge weiterhin in der Liga. Dass viele favorisierte Teams bereits ausgeschieden sind, kommentiert Grigoleit wie folgt: „Viele Mannschaften spielen mit der zweiten Garde. Nur deswegen kommen solche Ergebnisse zustande“. Zeitgleich spielt unter anderem der FC Jengen gegen den TSV Zaisertshofen.

von Stefan Günter

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