Sorge wird größer

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„Ich verfalle jetzt nicht in Panik”, so Coach Norbert Schmidbauer nach der fünften Niederlage in Illertissen.

Kaufbeuren – Der Befreiungsschlag gegen den SV Egg a. d. Günz war enorm wichtig. Doch das Landesliga-Team der SpVgg Kaufbeuren hat eine Woche später das Auswärtsspiel bei der Regionalliga-Reserve des FV Illertissen am Ende mit 0:3 verloren. Zwar waren die Gastgeber spielerisch einen Ticken besser, doch ist die Niederlage insgesamt zu hoch ausgefallen.

Eine unnötige Niederlage aus Sicht der SpVgg Kaufbeuren, die weiterhin mit neun Punkten im Tabellenkeller hängt. Ohne die Brüder Dominik und Patrick Zinner, Alessandro Mormina, Alexander Schmidbauer und Lukas Zink trat die SVK die Reise nach Illertissen an. 

Nach einem unglücklichen Rückpassspiel auf Seiten der Kaufbeurer, entschied der Unparteiische auf Freistoß. Illertissens Marco De Benedictis haute die Kugel unhaltbar in der achten Minute ins SVK-Tor zum frühen 1:0. Der Gastgeber war spielbestimmend, dennoch endeten die Angriffsbemühungen am gegnerischen Strafraum. 

Noch vor der Pause gelang Illertissen ein weiterer Treffer. Vorausgegangen war zwar ein Foulspiel an Abwehrspieler Martin Unglert, das Schiedsrichter Ost aber nicht ahndete. Pascal Maier kam aus rund 18 Metern an den Ball und beförderte ihn per Flachschuss zum 2:0 (38.). Nach der Pause kam Kaufbeuren zwar besser ins Spiel, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Stattdessen gelang dem Team aus dem Landkreis Neu-Ulm ein weiterer Treffer. 

Erneut hatte Schiedsrichter Ost bei dieser Situation kein glückliches Händchen. Ein eigentliches Foulspiel an Kaufbeurens Matthias Vetter legte er anders aus und deutete auf den Elfmeterpunkt. Maximilian Gauder traf souverän in der 62. Spielminute zum 3:0. „Wir haben dem Gastgeber somit drei Geschenke gegeben“, meint Coach Norbert Schmidbauer und fügt an, dass ein Punkt möglich gewesen wäre. 

In der Folge war Illertissen zu fahrlässig mit seinen Chancen und hätte das Ergebnis sogar noch etwas nach oben schrauben können. „Meine Mannschaft hat sich dennoch gegen eine spielerisch bärenstarke Truppe gut verkauft“, konnte laut dem Übungsleiter das Fehlen einiger Stammkräfte dann doch nicht kompensiert werden. 

In der Tabelle liegt Kaufbeuren momentan auf Rang 13, zwei Punkte von der Abstiegszone entfernt. Die SVK darf sich glücklich schätzen, dass die Kellerkinder Dinkelsbühl, Fürstenfeldbruck und Raisting nicht gewonnen haben. Kaufbeuren trifft am kommenden Samstag, 12. September, im Parkstadion um 16 Uhr auf den Aufsteiger Türkspor Augsburg.

von Stefan Günter

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