Trotzdem zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende

Joker halten beim Meister dagegen

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ESVK-Stürmer Daniel Menge schaffte vor der ersten Pause gegen die Steelers zunächst den Ausgleich.

Kaufbeuren – Freitag gegen den hochfavorisierten Tabellenführer aus Bietigheim und am Sonntag beim Meister in Bremerhaven, so lauteten die Paarungen für den ESVK am letzten Wochenende. Das Erfreuliche: die Joker konnten mithalten, wenn sie auch beide Male am Ende der jeweils 60 Spielminuten das Eis als Verlierer verließen.

Wichtig in den letzten Hauptrundenspielen ist jetzt, dass sich das Team unter Trainer Juha Nokelainen und Co-Trainer Stefan Mayer findet, die Formationen sich einspielen und somit noch gute Voraussetzungen für die Mitte März beginnenden Play-Down-Spiele erarbeitet werden. Durch die beiden Niederlagen und dem sonntäglichen Sieg der Heilbronner Falken über die Dresdner Eislöwen ist nun auch der letzte Tabellenrang zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde für den ESVK fest zementiert. 

Die Steelers voll gefordert 

Nur 991 Zuschauer fanden sich am Freitagabend am Berliner Platz ein, obwohl das absolut beste Team der Saison 2014/15 hier zu Gast war. Vielleicht wollten sich manche eine Lehrstunde der Joker ersparen, doch es kam ganz anders! Über sechzig Minuten konnten die Joker dem Spitzenreiter Paroli bieten. 

Nach einer Strafzeit gegen die Joker, die schadlos überstanden wurde, hatten die Kaufbeurer im Anschluss dann die Möglichkeit mit zwei Mann mehr auf dem Eis in Führung zu gehen. Doch das altbekannte Problem, in Überzahl Druck auf das gegnerische Gehäuse zu bringen, wurde wieder offenkundig. Wie man erfolgreich mit so einer Situation umgeht, demonstrierten noch im gleichen Drittel die Gäste, die postwendend durch Dominic Auger hier in Führung gingen. Kurz vor der ersten Pause gelang Kapitän Daniel Menge der Ausgleich. 

Die erneute Führung der Gäste konnte Michael Kreitl nach 30 Minuten wieder ausgleichen. Nochmals in Überzahl gingen die Steelers mit einer 3:2-Führung in die zweite Pause. Zu Beginn des letzten Drittels erspielten sich die Joker einige gute Chancen, doch im Abschluss fehlte das Glück oder der Torpfosten stand im Wege. 

Aber auch die Steelers stellten immer wieder ihre Spielstärke unter Beweis, doch in ESVK-Torhüter Pasi Häkkinen fanden sie immer wieder ihren Meister. Nach 52 Minuten dann scheinbar die Vorentscheidung durch das 4:2 der Gäste. Es dauerte aber nur gut 90 Sekunden, da kam der ESVK durch Joshua Lunden zum Anschlusstreffer und somit war die Partie wieder spannend. 

Als Trainer Nokelainen kurz vor Ende, den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Match nahm, erzielten die Bietigheimer das Endresultat. Die Kaufbeurer Joker konnten trotz der 3:5-Niederlage nach einem guten und spannenden Spiel erhobenen Hauptes das Eis verlassen. 

Das sah auch Gästetrainer Kevin Gaudet, der seinen Torhüter Mechel für den Sieggaranten hielt. ESVK-Coach Nokelainen sah ein kämpferisches Spiel, bei dem sich seine Jungs viel vorgenommen hatten. Das Team sah er auf dem richtigen Weg. 

Gute Gegenwehr in Bremerhaven 

Diesmal mit Stefan Vajs im Tor ließen sich die Joker auch am Sonntag nicht vom Meister überrumpeln und verloren vor 4406 Zuschauern nur mit 3:0 Toren. Das letzte Hauptrundenspiel führt die Joker nach Kassel. Bisher ein undankbarer Gegner, denn alle drei Vergleiche mit den Hessen und aktuellen Zweiten gingen verloren. 

Außerordentliche Mitgliederversammlung 

Der ESVK lädt seine Mitglieder am Montag, den 23. März um 19.30 Uhr zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Zeppelinhalle Kaufbeuren ein. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Ausgliederung des Spielbetriebes der Ersten Mannschaft in eine GmbH. 

DNL-Team chancenlos in Regensburg 

Letzten Sonntag gastierte das Kaufbeurer DNL-Team in Regensburg. Dort erwartete der Tabellensiebte EV Regensburg den Tabellenachten aus Kaufbeuren. Während im letzten Aufeinandertreffen Ende Januar die Kaufbeurer noch knapp mit 4:3 als Sieger vom Eis gingen, gab es diesmal eine glatte Nullnummer. Mit 6:0 Toren triumphierten die Gastgeber vor 83 Zuschauern und haben nun schon zehn Punkte Vorsprung. Damit bleiben die Kaufbeurer Tabellenletzter der DNL mit immer noch 12 Punkten aus 16 Spielen. von Werner Mayr

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