Vorfreude

Derby am Sonntag: Liga-Primus Thalhofen gegen Stöttwang

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Die Thalhofer Spieler feiern ausgiebig ihren zweiten Saisonsieg.

Landkreis – Es ist derzeit ein erfreuliches Bild: Nach dem zweiten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga-Süd führt der FC Thalhofen mit sechs Punkten die Tabelle an. Die gleiche Anzahl an Punkten hat auch der BSK Olympia Neugablonz, der momentan auf Rang drei liegt. Dazwischen ist der TSV Ottobeuren, ebenfalls noch ungeschlagen, der am Samstag zum Spitzenspiel in der Schmuckstadt antritt. Am Tabellenende liegt Aufsteiger SV Stöttwang.

Für Furore sorgt derzeit der FC Thalhofen. Nach dem Auswärtssieg in Heimertingen (2:1) gelang den Ostallgäuern ein starker Auftritt daheim gegen den VfL Kaufering. „Wir haben ein hervorragendes Fußballspiel von beiden Mannschaften gesehen“, lobt Trainer Florian Niemeyer den 4:1-Sieg seiner Jungs. Sein Team habe die Chance genutzt und sich die drei Punkte hart erarbeitet. Denn noch in der vergangenen Saison kassierte Thalhofen als Aufsteiger auswärts eine 0:6-Klatsche und kam daheim nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Auch diesmal führten sie mit 2:0 zur Pause, doch legten dann den wichtigen Treffer zum 3:0 drauf. „Kaufering gab sich nie auf“, so Niemeyer in seiner Bilanz.

Deutliche Niederlage

Für den SV Stöttwang hat es dagegen die zweite Niederlage im zweiten Punktspiel gegeben. Der Aufsteiger kassierte in der Fußball-Bezirksliga-Süd ersatzgeschwächt eine 0:4-Auswärtspleite gegen den TSV Bobingen. Spielertrainer Marco Schmitt musste allein acht Stammspieler ersetzen. „Das kann eine Mannschaft nicht einfach so kompensieren“, so der 38-Jährige, der notgedrungen auf Aktive der zweiten Mannschaft zurückgreifen musste. Schon zur Pause führte der Gastgeber mit 3:0. „Wir haben mit unseren Mitteln alles Erdenkliche versucht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen“, musste Stöttwang noch in der Schlussphase den vierten Treffer hinnehmen.

Vor dem Derby am Sonntag um 15 Uhr gegen den FC Thalhofen wird die Personalsituation im Team nicht erheblich besser. „Ich schmeiße nicht im Vorfeld bereits das Handtuch“, so Marco Schmitt. Er wisse ganz genau, Derbys haben ihre eigenen Gesetze und es werde verdammt schwer, hier was Zählbares einzufahren. „Für uns wird die Saison erst im September richtig starten, wenn ich alle Mann wieder an Bord habe und dadurch wettbewerbsfähig bin.“

Trainerkollege Florian Niemeyer schwört derweil seine Jungs auf das erste Prestige-Duell in dieser Saison ein: „Ich schätze mal, ganz Stöttwang wird am Sonntag auf den Beinen sein.“ Der 32-Jährige erwarte eine hitzige Partie. „Stöttwang wird keine Laufkundschaft sein. Die Jungs sind heiß auf dieses Spiel.“ Auch Kapitän Nico Beutel freut sich auf den heißen Tanz. „Derbys haben ihre ganz eigenen Gesetze. Entscheidend wird unsere Körpersprache sein. Wir müssen zeigen, dass wir die Besseren sind.“

von Stefan Günter

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