Marcus Eder verlässt den SVO Germaringen

Trainer hört auf

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Marcus Eder steht nicht mehr für den SVO als Trainer an der Seitenlinie.

Germaringen – Marcus Eder hatte einen großen Anspruch. Er wollte mit seinem Team um Platz eins in der Fußball-Kreisliga-Mitte kämpfen. Jetzt gehen der 45-jährige Übungsleiter und der SVO Germaringen von nun an getrennte Wege.

„Die Chemie hat einfach nicht mehr gestimmt“, sagte Eder im Gespräch mit dem Kreisbote. „Ich bin der Meinung, dass ein Großteil der Mannschaft nicht mehr an das geglaubt hat, was wir gemeinsam vor hatten.“

Zu allem Überfluss kassierte der SVO Germaringen im letzten Punktspiel vor der Winterpause gegen Aufsteiger und Schlusslicht FSV Amberg eine 1:2-Niederlage. Es war die mittlerweile vierte Saisonpleite, bei fünf Unentschieden und sieben Siegen. Da zwischenzeitlich Viktoria Buxheim gewann, schraubte der Ligaprimus aus dem Unterallgäu die Führung auf den SVO auf mittlerweile zwölf Punkte hoch. Germaringen liegt derzeit im gesicherten Mittelfeld auf Rang sieben.

In einer Pressemitteilung bedankten sich die Verantwortlichen für das „außerordentlich hohe Engagement von Trainer Eder“. Und der Ex-Coach macht deutlich. „Ich behalte den SVO in positiver Erinnerung. Das Umfeld, angefangen vom Platzwart, über Kioskteam, die Funktionäre bis hin zur Infrastruktur des Vereins sind auf einem weitaus höheren Niveau.“ Während sich Eder nun eine Pause gönnt – zwischenzeitlich wurde ihm ein weiteres Angebot unterbreitet, doch er lehnte ab – nutzt der SVO Germaringen dagegen die Winterpause, „um an einer Lösung für die laufende und kommende Saison zu feilen.“

von Stefan Günter

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