Erfolg bleibt (noch) aus

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TSV-Spielertrainer Michael Schmitz bleibt noch relativ gelassen.

Marktoberdorf – Die Situation beim TSV Marktoberdorf in der Fußball-Kreisklasse ist weiterhin angespannt, aber noch nicht ganz hoffnungslos. Der Traditionsverein wartet weiterhin auf sein erstes Erfolgserlebnis. Die ernüchternde Bilanz: Neun Spiele, neun Niederlagen und ein Torverhältnis von 6:44.

„Ich verspüre überhaupt keinen Frust“, meint Spielertrainer Michael Schmitz und sieht dagegen genau den Tatsachen ins Auge, „dass es schwierig bis unlösbar sein wird, in der Liga zu bleiben“. Doch auch bei ihm stirbt die Hoffnung zuletzt. Selbst Abteilungsleiter Christian Friedl glaubt weiterhin an die Mannschaft. „Wir hoffen, dass irgendwann der Knoten platzt“. 

Wie Schmitz gegenüber dem Kreisboten betont, könne seine Mannschaft bis zu 60 Minuten gut mithalten. „Doch dann passieren bei den Spielern Dinge im Kopf, die ich nicht nachvollziehen kann“, schüttelt er den Kopf. Angst und Nervosität prägen den Spielverlauf der Grünweißen, die zuletzt wieder gegen Hopferau-Eisenberg ein 1:5-Debakel kassierten. 

Was Schmitz aber überrascht, ist die gute Stimmung im Team. Dennoch sei sich die Mannschaft bewusst, dass sie weiterhin viele Baustellen vor sich haben. „Ich schaue nicht auf die Tabelle. Wichtig ist mir, wie wir uns präsentieren und wie wir im Training arbeiten. Wir sind eine Einheit, auch wenn sich das nicht an den Ergebnissen widerspiegelt“. 

Zur Winterpause will der TSV Marktoberdorf versuchen, den einen oder anderen Spieler wieder für sich zu gewinnen. Ob schon am kommenden Samstag, 3. Oktober, um 15 Uhr im Heimspiel gegen Rieden am Forggensee Zählbares auf der Habenseite sein wird, bleibt unterm Strich abzuwarten. 

Die Gäste aus dem Süden Ostallgäus liegen derzeit auf dem 12. Rang. Ein Sieg täte dem TSV nicht nur sehr gut, sondern würde den Rückstand auf den Vorletzten zumindest auf fünf Punkte schrumpfen.

von Stefan Günter

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