Mehmed Feraim geht in seine dritte Saison beim TSV Westendorf

Publikumsliebling bleibt

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TSV-Vorstand Georg Steiner und Mehmed Feraim machen den Kontrakt für die neue Saison klar.

Westendorf – „Ich liebe das TSV-Team, die Gemeinde und die Fans, die mich motivieren.“ Das ist ein klares Bekenntnis von Mehmed Feraim. Der bulgarische Nationalringer geht mit den Ringern des TSV Westendorf in seine dritte Saison. Schon in der vergangenen Wettkampfzeit zeigte sich der 24-Jährige in Bestform.

16 Kämpfe stand Feraim 2016 für die Ostallgäuer auf der Matte und alle Duelle konnte er für sich entscheiden. Elf Begegnungen davon gewann er nach technischer Überlegenheit oder per Schultersieg, eine eindrucksvolle Bilanz. Dass Feraim, der mittlerweile zum Publikumsliebling avanciert ist, erneut seine Zusage gegeben hat, freut auch Vereinsboss Georg Steiner: „Mehmed ist bei allen beliebt, sehr umgänglich und immer freundlich.“ Für Cheftrainer Klaus Prestele habe er eine unglaubliche hohe Qualität, „da er variabel in 61 und 66 Kilogramm einsetzbar ist. Er bringt eine enorme Erfahrung mit und er weiß, wie es in der Bundesliga abgeht.“

Der Bulgare ist damit eine wichtige Stütze im Team. Im Hinblick auf die neue Saison werden auch die Gegner in Deutschlands höchster Liga stärker werden. Laufkundschaft wie in der vergangenen Saison dürfte heuer nicht zu erwarten sein. „Fairerweise muss man sagen, dass er auch nicht alle starken Gegner vor der Brust hatte“, betont Prestele und macht deutlich: „Seine Qualität kennt jeder. Wir schätzen uns glücklich, dass er auch in der kommenden Saison wieder alles für Westendorf geben wird.“

Westendorfs Fans wollen Mehmed Feraim (rotes Trikot) auch in der kommenden Saison siegen sehen.

Auch Feraim wisse, dass er vor einer größeren Herausforderungen stehen wird. „Ich möchte meinen Stand aus der Vorsaison behalten. Ich will wie immer meine Kämpfe gewinnen, was sicherlich in der kommenden Saison etwas schwerer sein wird“, erzählt der Bulgare. Akribisch und intensiv verläuft seine Vorbereitung. Von daher hat auch der Cheftrainer des TSV hohe Erwartungen in ihn. „Ich erwarte von allen Ausländern, dass sie den Großteil der Kämpfe gewinnen. Sonst würde es vom Konzept her nicht aufgehen“, ist sich Klaus Prestele aber bewusst, „wenn er die Leistung aus dem Vorjahr wieder abruft, werden wir sehr zufrieden mit ihm sein.“

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