Verein ist schuldenfrei

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Alfred Riermeier (li.) und Wolfgang Ressel (re.) ehren Hans Häuser für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit bei der SVK.

Kaufbeuren – Die gute Nachricht gleich vorneweg: Die SpVgg Kaufbeuren hat das Geschäftsjahr 2014/2015 mit einer schwarzen Null abgeschlossen. „Wir sind schuldenfrei“, freut sich Heinz Burzer, geschäftsführender Vorstand. Die Finanzprüfer Christian Winkler und Lisa Höfler attestierten der Führungsriege eine löbliche Arbeit. Relativ zügig und ohne große Aufreger verlief die Mitgliederversammlung der SVK im Flairhotel „Am Kamin“.

Die Freude auf den Kunstrasenplatz ist groß. Wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen, soll er im März schon fertiggestellt sein. Doch das eigentliche Problem steht dann noch bevor. „Wir rechnen mit erheblichen Schwierigkeiten für das Kalenderjahr 2016/2017“, stellt Burzer klar. Weil es zu wenige Kabinen im Trainingsgelände im Haken gibt, werden dafür vier Con­tainer aufgestellt. Vorwiegend stehen die mobilen Umkleidekabinen für den Kleinfeldbereich der SVK zur Verfügung. Ein Container dient für das Trainingsmaterial.

„Wir müssen uns hier in Geduld üben und zusammenrücken“, hofft Burzer auf Verständnis innerhalb des gesamten Vereins. Die Plätze zwei und drei im Parkstadion stehen den Kickern nicht mehr zur Verfügung. Nur noch der Hauptplatz wird für die Punktspiele zur Verfügung stehen.

Die SpVgg Kaufbeuren muss den Spielbetrieb von 14 Jugendmannschaften gewährleisten und koordinieren. „Die Vorstandschaft spricht Jugendleiter Antonio Pisanu und seinem ganzen Team ein großes Kompliment aus. Gemeinsam haben sie es geschafft, die Jugend nach vorne zu bringen“, zeigt sich Burzer sehr zufrieden über das Engagement der gesamten Nachwuchsabteilung. Während viele umliegenden Vereine sogenannte Spielgemeinschaften eingehen, kann die SVK weiterhin eigene Mannschaften stellen. Einzig mit dem ASV Hirschzell bildet man eine Kooperation.

Selbst die C- und B-Juniorinnen spüren einen Zulauf. Insgesamt sind es 37 Spielerinnen, die eine gute Basis bilden. „In etwa zwei Jahren werden auch beide Frauenmannschaften davon profitieren“, geht der Blick von Heinz Burzer auf das Landesliga-Team, das mit Peter Feldbrügge einen engagierten Trainer hat. „Wir sind ihm sehr dankbar“, lobt er die Arbeit des 50-Jährigen. Große Aufgabe wird das Erreichen des Klassenerhalts sein, das sich Spieler und Coach als Ziel nach dem Bayernligaabstieg gesetzt haben.

Erfreut war die Vorstandschaft über drei besondere Mitglieder: Günter Schreier und Hans Häuser wurden jeweils für 50 Jahre und Johann Urle sogar für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Derweil schauen die Vereinsverantwortlichen und die Mitglieder auf die im Oktober stattfindende Versammlung, die nicht nur Neuwahlen, sondern auch personelle Veränderungen in der Vereinsführung bringen wird.

von Stefan Günter

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