Nachgefragt bei SVK-Kapitän Benjamin Kleiner

Ein richtungsweisendes Duell

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Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner ist zuversichtlich, dass die SVK auch gegen den Aufsteiger aus Dinkelsbühl siegreich hervorgehen wird.

Kaufbeuren – Morgen (Samstag) Nachmittag steht die SVK vor einem wichtigen Spiel: Um 15.30 Uhr treten sie im eigenen Stadion gegen die Sportfreunde aus Dinkelsbühl an. Wie sieht Benjamin Kleiner, Kapitän der Mannschaft, die Lage? Der Kreisbote hat nachgefagt. Kleiner lobte dabei die Arbeit des Trainers Fred Jentzsch.

Die SpVgg Kaufbeuren steht am Samstag (5. April) vor einem richtungsweisenden Duell. Die Ostallgäuer haben es ab 15:30 Uhr im eigenen Stadion gegen die Sportfreunde aus Dinkelsbühl zu tun. Der Aufsteiger aus Mittelfranken erzielte in den bisherigen Partien nach der Winterpause unterschiedliche Ergebnisse. Auffallend ist, dass sie zuhause knapp ihre Partien gegen Gersthofen (2:1) und Nördlingen (1:0) gewannen, allerdings zweimal auswärts in Mering (1:2) und in Bubesheim (0:1) Federn ließen. Auf die SVK wartet ein hartes Stück Arbeit. Kapitän Benjamin Kleiner stand vor dem zweiten Heimspiel Rede und Antwort. 

Wie gut es der Mannschaft mit acht Punkten aus vier Spielen aus der Winterpause gestartet zu sein? 

Kleiner: „Für uns ist das ein mehr als toller Start gewesen. Wir wissen, dass wir eine klasse Mannschaft haben. Wenn wir uns die Tabelle genau anschauen, war es auch notwendig die Punkte eingefahren zu haben. Schließlich schlafen auch die anderen Teams überhaupt nicht“. 

Die Ausbeute an Punkten hätte auch geringer ausfallen können? 

Kleiner: „Definitiv! Wir hatten zum Auftakt mit Durach einen schweren Gegner vor uns. Gegen sie haben wir nie gut ausgeschaut. Dass uns auch noch gegen Spitzenreiter Landsberg ein Sieg gelingt, da konnte wirklich keiner davon ausgehen. Die Jungs haben in den letzten Wochen sehr gut gearbeitet und verdient die acht Punkte geholt“. 

In vier Spielen erzielte Kaufbeuren drei Tore und kassierte nur einen Gegentreffer. Erleben wir unter Coach Fred Jentzsch eine neue SVK? 

Kleiner: „Gewiss, das ist die neue Handschrift von Fred Jentzsch. Er stellt uns in jedem Spiel optimal ein und führt uns vor Augen, dass die Defensive enorm wichtig ist. Nicht umsonst haben wir in den letzten vier Partien nur ein Gegentor kassiert. Darunter leidet zwar etwas unser Offensivspiel, aber wir haben auch bewiesen, dass unser Zug zum Tor weiter gefährlich ist. Dadurch hätten wir auch mehr Tore erzielen können. Nur, wenn du ein Tor mehr erzielst als der Gegner, hast du genauso drei Punkte. Wir stehen kompakt und geben mit unserer Spielweise dem Gegner kaum Chancen. Das macht sich eben bezahlt“. 

Obwohl Kaufbeuren 33 Punkte auf dem Konto hat, sind es bis zu einem Relegationsplatz nur drei Zähler Vorsprung. Darf sich die SVK momentan überhaupt keinen Ausrutscher mehr erlauben? 

Kleiner: „Wir haben noch genügend Spiele, darunter noch zwei Partien gegen direkte Konkurrenten. Wichtig ist, dass wir souverän und konzentriert weiterarbeiten. Wenn die Partien so verlaufen, wie zu Beginn nach der Winterpause, dann muss uns nicht angst und bange sein. Unser Ziel ist der schnellstmögliche Klassenerhalt. Dann kann passieren was will. Darauf arbeiten wir hin“. 

Die SVK trifft am Samstag (5. April) ab 15.30 Uhr auf die Sportfreunde aus Dinkelsbühl. Schon im Hinspiel ging es beim 4:3-Sieg der SVK heiß her. Wird diese Partie zu einer Art Schlüsselspiel? 

Kleiner: „Das ist mit Abstand eine wichtige Partie. Dinkelsbühl ist gerade einmal einen Zähler vor uns. Das ist so eine Art berühmtes Sechs-Punkte-Spiel. Bei einem Sieg können wir uns wieder von der Konkurrenz, also auch von Dinkelsbühl etwas absetzen. Wir erwarten eine kampfstarke Truppe aus Mittelfranken. Ich mache mir im Vorfeld aber überhaupt keine Sorgen. Die letzten Spiele haben uns gezeigt, dass wir auch dieses Mal zuversichtlich sein können, damit die Punkte im Parkstadion bleiben“. von Stefan Günter

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