Neue Methoden

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Uwe Zenkner.

Kaufbeuren-Neugablonz – Er ist wahrlich kein Unbekannter: Uwe Zenkner wird in der neuen Spielzeit 2015/2016 der neue Cheftrainer beim Fußball-Bezirksligisten Neugablonz.

Das Eigengewächs des BSK durchlief sämtliche Jugendmannschaften und spielte zwischen 1978 und 1981 als Stammspieler der Ersten in der Landesliga. Seit 2000 ist der 54-Jährige Mitglied im Verband deutscher Fußballlehrer. Seit 2002 zeichnet sich Zenkner als DFB-Stützpunkttrainer zuerst in Landsberg, später in Marktoberdorf und seit 2010 in Bad Wörishofen verantwortlich. 

Den gebürtigen Neugablonzer zog es immer wieder zum BSK als Coach zurück. In der Saison 2003 half er genauso aus wie ein Jahr später. Von 2007 bis 2009 brachte er den BSK in die Bezirksliga-Süd. Zenkner trainierte schon den Landesligisten SC Bubesheim, war beim TSV Kottern in der BOL genauso verantwortlich wie beim VfL Kaufering (Bezirksliga) und der TSG Thann- hausen (Landesliga). Ab der kommenden Saison hat er bei seinem Heimatverein wieder das Sagen. Der Kreisbote sprach mit ihm über sein Trainerengagement. 

Was macht die Aufgabe beim BSK so reizvoll? 

Zenkner: Ich kehre ja nach sieben Jahren „in der Fremde“ wieder zu meinem Heimatverein zurück. Dort treffe ich auf Spieler, mit denen ich noch nicht zusammen gearbeitet habe, außer den Staroweit-Brüdern und Alex Günter. Für beide Seiten natürlich eine spannende und neue Situation. Ich treffe auf sehr gute Individualisten, welche sich für diese Klasse sicherlich auf sehr hohem Niveau befinden. Dazu kommen etliche junge Spieler, die großes Entwicklungspotential besitzen. Eine sowohl in der Defensive als auch in der Offensive funktionierende Einheit zu formen, macht die Aufgabe sehr reizvoll. 

Hatten Sie in dieser Saison schon Gelegenheit die Mannschaft anzuschauen? Was fiel Ihnen dabei auf? 

Zenkner: Ich habe die Mannschaft bereits bei Heim- sowie Auswärtsspielen beobachtet. Offensiv ist von der Mannschaft alles zu erwarten. In der Rück- wärtsbewegung und der damit einhergehenden Organisation gibt es häufig noch „Sand im Getriebe“. 

Wozu ist das Team Ihrer Meinung nach sportlich fähig? 

Zenkner: Das hängt wiederum davon ab, ob wir alle Spieler für die nächste Saison halten können. Hier bin ich aber sehr guter Dinge. Wenn alles optimal läuft, sich keine größeren Verletzungen einstellen und wir als Einheit auftreten, werden wir versuchen, unsere Tabellenposition von diesem Jahr zu verbessern und uns im oberen Viertel versuchen festzusetzen. 

Welche Erwartungen setzen Sie in die neue Saison? 

Zenkner: Um oben mitspielen zu können, brauchst du auch immer etwas Glück. Ich hoffe natürlich, dass die Mannschaft die Umstellung auf einen neuen Trainer, der immer neue Ideen und Methoden mitbringt, schnellstmöglich wegsteckt und wir uns von der Art her kurzfristig arrangieren werden. 

Sie sind doch noch DFB-Stützpunkttrainer in Bad Wörishofen? 

Zenkner: Genau. Das mache ich aber weiter. Da das Stützpunkttraining nur montags ist, gibt es hier auch keine Überschneidungen.

Das Interview führte Stefan Günter

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