Saisonfinale in Westendorf

"Kein Kritikpunkt"

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Thomas Stechele ist mit der Saison zufrieden.

Westendorf – Zum Saisonfinale der Ringer treffen die Westendorfer zuhause auf Freiburg. Der Kreisbote sprach mit Abteilungsleiter Thomas Stechele über die Saison.

Der TSV Westendorf wird die Saison auf dem fünften Platz beenden. Wie lautet Ihr persönliches Fazit? 

Stechele: Ich bin mit der Saison absolut zufrieden. In erster Linie haben in unseren Heimkämpfen jeweils eine starke Leistung abgeliefert. Egal ob wir das Duell gewonnen oder verloren haben. Das war richtig spitze: Es war Werbung für unseren Ringkampfsport. Von der Platzierung ist es jetzt auch egal, ob wir jetzt am Ende sechster oder vierter werden. Wir haben es geschafft, junge Ringer wie Simon Einsle, Stefan Joachim oder Markus Stechele in die Bundesliga-Mannschaft einzubauen, um sie so an die 2. Bundesliga-Süd heranzuführen. Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Stechele: Wenn ich ehrlich bin, die taktische Einstellung und die Finesse wie unsere Trainer Klaus Prestele und Christian Stühle jedes Mal die gesamte Mannschaft auf die Gegner vorbereitet haben. Am Anfang war es für Prestele noch etwas schwierig, weil er länger nicht mehr bei uns war, doch egal welches Team auf der Matte stand, sie haben stets mannschaftlichen Zusammenhalt gezeigt und sich gegenseitig aufgepusht.

Und was weniger?

Stechele: Wir müssen an der Breite unseres Kaders arbeiten, damit wir auch Verletzungen wie wir sie durchweg in allen Herrenmannschaften hatten, auffangen können. Einen Kritikpunkt gibt es überhaupt nicht. Jeder Ringer hat alles für sein Team gegeben. In den nächsten zwei Monaten werden wir uns im Hinblick auf die beiden Ausländer Mehmet Feraim und Zsolt Török Gedanken machen.

Wie schon im vergangenen Jahr tritt Freiburg zum Saisonfinale in Westendorf an. Letztes Jahr verlor der TSV, ist diesmal ein Sieg möglich?

Stechele: Es wird schwer werden, weil uns beide Ausländer fehlen werden. Wir werden alles geben und alles probieren. Ich bin überzeugt, dass unsere Jungs, die auf der Matte stehen werden, wieder die 110 Prozent aufbieten, damit es für einen Abschlusssieg reicht.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Stefan Günter

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