Muay Thai: Kaufbeurer Omid Safdari steigt gut vorbereitet in den Ring

Nächstes Highlight: WM in Mexiko

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Omid Safdari ist dank seines Coachs Markus Lang top vorbereitet.

Kaufbeuren/Mexiko – Cancún, Stadt an der Küste der Halbinsel Yucatán in Mexiko: Malerische Strände, immer tolles Wetter und Urlaubsparadies für Sonnenanbeter. An diesem Ort finden vom 10. bis 19. Mai die Muay Thai-Weltmeisterschaften statt. Omid Safdari steht hier vor einer großen Herausforderung.

Für den 24-jährigen Kaufbeurer sind es die zweiten kontinentalen Titelkämpfe. War für ihn im vergangenen Jahr Minsk (Weißrussland) schon ein echtes Highlight, so dürfte für ihn die WM im etwa zwölf Stunden entfernten Cancún noch um einiges übertreffen.

„Ich fühle mich fit und bin besser vorbereitet als noch im vergangenen Jahr“, sagt Safdari, der am vergangenen Samstag seine letzte intensive Abschlusseinheit vor dem Abflug zusammen mit Markus Lang absolviert hat. „Omid ist super drauf, perfekt vorbereitet und auch mental stärker geworden“, zeigt sich sein Coach mehr als zufrieden. Denn nicht nur die Vorbereitung lief ganz nach dem Geschmack des Sugrib Gym-Chefs, auch seine in diesem Jahr absolvierten Kämpfe waren mehr als sehenswert. Fünf Kämpfe, fünf Siege – alle nach Punkten gewonnen. Angefangen bei der eigenen Thai Fight Night in Neugablonz, als er gegen den Italiener Andrea Enzo den internationalen Vergleich für sich entschied, folgte ein weiterer Sieg bei der CPI-Fight Night in Donauwörth. Hier bezwang er Mehmet Balik aus Herbrechtingen. 

Bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen, als Safdari den Titel holte, musste er gleich drei Gegner aus dem Weg räumen. „Ich fühle mich auf jeden Fall besser. Durch meine Wettkampferfahrung, die ich in den letzten Wochen und Monate hatte, konnte ich mich viel besser vorbereiten“, so der Vize-Europameister von 2016. Plagte ihm im vergangenen Jahr noch eine Rippenprellung, so blieb er diesmal von Verletzungen glücklicherweise verschont. „Es hätte für mich jetzt nicht besser laufen können“, freut sich Safdari auf sein bevorstehendes Abenteuer. Er habe, was Platzierung und Erwartungshaltung angeht, einen gesunden Optimismus. „Sicherlich muss es für jeden Sportler das Ziel sein, Gold zu holen. Das wird sehr schwer werden. Es muss alles passen“, erwartet er auf den vorderen Plätzen die starken Nationen Russland, Weißrussland und Thailand.

Bei der WM werden rund 1000 Muay Thai-Kämpfer aus der ganzen Welt erwartet. Safdari wird im A-Pool, in der Eliteklasse bis 75 Kilogramm in den Ring steigen. Ohne Brustpanzer, dafür mit einem Rund-um-Schutz, versucht der Kaufbeurer hier eine gute Figur zu machen. „Omid hat erfahrene Leute schon besiegt. Ich traue ihm hier alles zu“, wünscht ihm Lang alles erdenklich Gute.

Egal wie für den Kaufbeurer die Weltmeisterschaft verläuft, das nächste Event steht schon in den Startlöchern. Durch seinen Deutschen Meister-Titel hat sich Safdari auch bereits für die EM in Prag im Juli qualifiziert.

von Stefan Günter

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